FCB hat 'Heimrecht' im Bernabeu
27.04.2010

Gutes Omen für den FC Bayern vor dem Champions-League-Finale am 22. Mai im Estadio Santiago Bernabeu. Gemäß der Viertel- und Halbfinalauslosung am 19. März genießt der deutsche Rekordmeister beim Endspiel in Madrid Heimrecht. Damit können die Münchner die Trikotfarbe bestimmen und sich voraussichtlich in der Kabine von Real Madrid umziehen. Schon bei den drei Landesmeister-Triumphen 1974 bis 1976 sowie dem letzten Erfolg 2001 hatte der FCB „Heimrecht“, allerdings auch beim verlorenen Finale 1999 in Barcelona.

Glückwünsche von Barcelona bis Haifa
Das Finale war kaum erreicht, schon gingen beim FC Bayern die ersten Glückwunsche ein. Allein in den ersten fünf Minuten nach Spielschluss im Stade de Gerland gingen 25 SMSen aus ganz Europa ein, die den Rekordmesietr zum Einzug ins Champions-League-Endspiel beglückwünschten. Unter anderem der FC Barcelona, Inter Mailand, Maccabi Haifa, Werder Bremen und Bayer Leverkusen gratulierten dem Team von Trainer Louis van Gaal.

FC Bayern nach Finale nur ''Gewinner der Herzen''

Louis van Gaal tröstet Thomas Müller


Auch nach einer kurzen Nacht saß die Enttäuschung bei Kapitän Mark van Bommel & Co. noch tief. Als die Verlierer von Madrid dann aber von 20.000 Fans am Münchner Marienplatz gefeiert wurden, linderte das wenigstens etwas die Schmerzen nach der Final-Pleite.

"Die Fans sind unglaublich", staunte auch Trainer Louis van Gaal nicht schlecht. "Ich dachte, dass ich heute Morgen tot wäre. Aber sie sind die Gladiolen. Wir leben wieder - durch unsere Fans. Die besten der Welt."

Beim nächtlichen Bankett, als die Bayern-Profis sich mit hängenden Köpfen auf der Bühne den Edelfans präsentierten, hatte Karl-Heinz Rummenigge ihnen mit einem Blick in die Vereinshistorie versucht, Mut zu machen. "Lasst es uns so machen wie 1999", erinnerte der Vorstandschef an das tränenreiche Finale von Barcelona, dem zwei Jahre später der große Triumph folgte.

"Die Spieler lagen damals auf der Erde, waren verzweifelt. Sie sind dann eigentlich sofort nach dem Urlaub wieder aufgestanden und haben von neuem angefangen." 2011 steht das Champions-League-Endspiel in London an, 2012 in der heimischen Allianz Arena. "Ich wünsche uns, dass wir dann noch mal im Finale stehen - und es dann packen", meinte Rummenigge.

Der große Traum vom Triple war beim 0:2 (0:1) gegen Inter Mailand geplatzt, doch trotz aller Enttäuschung bei Fans und Fußballern war danach auch jede Menge Anerkennung für die Mannschaft zu spüren. Zwei Titel hatte sie geholt, das ist nicht so ungewöhnlich für den Rekordmeister. Sie gewann aber auch jede Menge Sympathien in ganz Deutschland, was wiederum ein neues Gefühl für den Verein ist. "Das steht auch Bayern München gut zu Gesicht", betonte Rummenigge. Er zeigte sich stolz auf Team und Trainer, den er als "fantastischen Hirten" pries.

Bayern sieht sich als Sieger der Herzen

Irgendwann zwischen Garnelen und Tournedos vom Kalb erhob sich tief in der Nacht auch Louis van Gaal und ergriff das Mikrofon im mit rund 1.000 Leuten gefüllten Bankettsaal des Madrider Eurostars-Tower-Hotels. "Wir haben eine große Leistung zusammen vollbracht", sagte der Niederländer. Er war noch immer mitgenommen von der Niederlage gegen die perfekt organisierten Mailänder, die man nur in "guter Verfassung hätte schlagen können". Aber, betonte van Gaal, man habe auch ohne den Titel etwas erreicht: "Wir haben Bayern München sympathisch gemacht."
 Nach dem Triumph mit dem FC Porto, durfte José Mourinho zum zweiten Mal den Champions League-Pokal in die Luft stemmen.



So schön ein Trostpreis à la "Königsklassensieger der Herzen" auch sein mag: Noch schöner sind natürlich Titel, was Inter beim ersten Landesmeister-Triumph seit 45 Jahren mit überschwänglicher Freude demonstrierte. Während Kapitän Javier Zanetti nach seinem 700. Spiel für die Nerazzurri verdient den Pokal in die Höhe stemmte, lagen und standen die Bayern-Profis geschlagen im Konfettiregen herum und schauten dem Sieges-Feuerwerk des Gegners zu. Für dessen Trainer José Mourinho dürfte das schon eine Abschiedsparty gewesen sein. Der Portugiese deutete stärker denn je einen Wechsel zu Real Madrid an.

Ribery verlängert noch vor dem Finale

Während Mourinho seine nächste große Station ansteuert, bleibt der ebenfalls von den Königlichen umgarnte Franck Ribéry dagegen länger bei den Bayern. Wie der FC Bayern auf seiner Homepage bekannt gab hat Ribery wenige Stunden vor dem Finale in der Champions League einen neuen Vertrag bis Mitte 2015 unterschrieben. "Wir sind sehr froh, dass wir uns mit einem der besten Spieler der Welt auf eine Vertragsverlängerung geeinigt haben. Dies ist auch ein Zeichen für die großen Ziele des FC Bayern in den kommenden Jahren", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.


 Beckenbauer sicher: ''Mit Ribery nie verloren''

Am Samstagabend konnte der gesperrte Franzose nach dem Schlusspfiff auf dem Platz nur tröstende Worte spenden. "Mit Ribéry hätten wir nie verloren. Er hat an allen Ecken und Enden gefehlt", meinte Ehrenpräsident Franz Beckenbauer. Die Kreativität des Mittelfeld-Mannes hätte den Münchnern gut zu Gesicht gestanden, denn so war das Spiel fast nur auf Arjen Robben zugeschnitten. Der Niederländer sah sich meist zwei bis drei Gegenspielern gegenüber. Ein Ribéry auf der anderen Seite hätte Robben deutlich mehr entlasten können.

Umso schöner für die Münchner, dass Ribéry - auch wenn das bis zum Finaltag noch nicht bestätigt wurde - verlängert hat. Wie der Großteil der Münchner Mannschaft hat auch er den Zenit seiner Karriere noch nicht erreicht. "Wir werden mit dieser Truppe weitermachen, deswegen glaube ich auch, dass wir in der nächsten Saison den nächsten Schritt machen können. Wir sind mit van Gaal auf einem guten Weg", betonte Sportdirektor Christian Nerlinger.

Doch bei allem Lob und aller Perspektive - die beste Abwehr der Bundesliga sah bei den beiden Gegentoren durch Inters Argentinier Diego Milito (35./70.) nicht gut aus. Beim 0:1 verlor Martin Demichelis gleich zwei Duelle, beim 0:2 ließ sich Daniel van Buyten hüftsteif ausspielen. "In solchen Spitzenspielen werden kleine Fehler bestraft - und die wurden heute eiskalt bestraft", sagte Philipp Lahm. Ein Mann wie Milito lässt sich solche Chancen nicht nehmen.

Anders als der erst 20-jährige Thomas Müller, der sich über seine vergebene Ausgleichs-Chance kurz nach der Pause am meisten ärgerte. "Wir haben als Mannschaft verloren. Aber ich muss das Tor machen. Das war für mich ein bitterer Moment", sagte er. Mit sechs weiteren Kollegen wird der Nationalspieler nun zum WM-Kader nachreisen.

Der Vorstand weiß bescheid

Nach der WM heißt es dann bei den Bayern: "Auf ein Neues". Viel brauchen und werden die Münchner nicht verändern. Durch die über 60 Millionen Euro Einnahmen aus dieser Champions-League-Saison können sie aber jederzeit handeln. "Nächste Saison werden wir besser starten. Wir wissen jetzt, wie der Trainer denkt. Und wir haben einen sehr schlauen Vorstand. Die wissen genau, was wir noch brauchen und was nicht", sagte Mark van Bommel.

Dreifacher Olic
'Der schönsten Tag in meinem Leben'

28.04.2010

Selbst eine Platzwunde konnte ihn an diesem Abend nicht stoppen. Trotz einer blutenden Verletzung am Hinterkopf ging Ivica Olic in der 78. Minute in eine Flanke von Philipp Lahm und drückte die Kugel mit dem Kopf gegen die Laufrichtung von Lyon-Keeper Hugo Lloris in die Maschen. Es war das 3:0 und Olic‘ dritter Treffer in dem wahrscheinlich besten Spiel seiner Karriere.

„Ich wollte nicht rausgehen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich noch ein paar Tore machen kann“, berichtete der Kroate nach Schlusspfiff von einer Diskussion mit Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Trainer Louis van Gaal an der Seitenlinie. Zwei Mal hatte Olic zu diesem Zeitpunkt bereits getroffen, in der 26. Minute nach toller Vorarbeit von Thomas Müller mit rechts und in der 67. Minute nach prima Zuspiel von Hamit Altintop mit links. Der Finaleinzug war da praktisch schon perfekt, doch Olic hatte noch nicht genug.
Die Olic-Tore in den Highlights
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„Drei Tore in so einem Spiel, das ist überragend, ein Traum“, sagte der 30-Jährige nach dem Spiel fast schon etwas ungläubig über das, was er gerade im Stade de Gerland abgeliefert hatte. Im Halbfinal-Rückspiel erzielte der ehemalige Hamburger seine Tore fünf bis sieben in der laufenden Champions-League-Saison - nur Lionel Messi vom FC Barcelona traf noch öfters (8) - und hatte damit maßgeblichen Anteil am Finaleinzug seiner Mannschaft.

„Er hat drei Tore gemacht, aber auch in der Ordnung phantastisch gespielt. Wir wissen, dass wir immer auf ihn zählen können“, sagte Van Gaal über Olic, dessen bisherige Treffer in der Königsklasse alle entscheidend waren. Durch sein Tor gewann der FCB gegen Maccabi Haifa mit 1:0 und ging dadurch in das Gruppenendspiel gegen Juve. In Turin brachte er seine Mannschaft mit dem Tor zum 2:1 auf Achtelfinalkurs, im Viertelfinale erzielte er im Hinspiel das späte 2:1-Siegtor gegen Manchester United und im Old Trafford brachte er den Rekormeister beim Stand von 0:3 zurück ins Spiel.

Er läuft, läuft, läuft und trifft, trifft, trifft

Millionenspiel: Bayern winkt Super-Prämie im Finale

26.04.2010 


Gelingt Arjen Robben wieder ein Millionenschuss? Im Halbfinal-Rückspiel bei Olympique Lyon steht für Bayern München neben sportlichem Ruhm einmal mehr auch sehr viel Geld auf dem Spiel. Gelingt dem deutschen Rekordmeister der Einzug ins Endspiel, dann kassieren die Bayern auch eine weitere Millionen-Prämie der UEFA. Denn der Titelgewinn am 22. Mai in Madrid wird von der UEFA mit 9,0 Millionen Euro belohnt, der unterlegene Finalist erhält immerhin noch 5,2 Millionen Euro. Die Bayern haben in der laufenden Champions-League-Saison bislang 20,2 Millionen Euro an UEFA-Prämien kassiert. Hinzu kommen Gelder aus dem sogenannten Markt-Pool, deren Höhe erfolgsbezogen ist und erst nach dem Ausscheiden aller deutscher Teilnehmer feststehen wird. Die Bayern können aber auch hier mit einem Betrag von mindestens 15 Millionen Euro rechnen. Inklusive der Zuschauereinnahmen aus den sechs Heimspielen würde der Bundesliga-Krösus bei einem Finaleinzug deutlich mehr als 50 Millionen Euro in der Königsklasse einnehmen.

Einmal mehr schießt Robben das Goldene Tor !

Bilder vom Spiel FCB - Lyon am 21.04.10

Rosetti pfeift die Bayern


Der italienische Referee Roberto Rosetti leitet am Mittwoch das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League zwischen dem FC Bayern München und Olympique Lyon. Der 42-jährige Schiedsrichter gilt als einer der besten seines Fachs. Rosetti ist bereits seit acht Jahren für den Weltverband FIFA im Einsatz und pfiff bei der Europameisterschaft 2008 das Endspiel zwischen Deutschland und Spanien (0:1). Auch dem FC Bayern ist der Italiener ein Begriff: Im April vergangenen Jahres leitete Rosetti das Viertelfinal-Rückspiel des deutschen Rekordmeisters gegen den FC Barcelona (1:1). In dieser Saison pfiff er in der Königsklasse bereits Spiele des VfB Stuttgart und VfL Wolfsburg. Bei der WM 2006 trat er viermal in Erscheinung.

Champions League - Olympique Lyon gegen FC Bayern München - 

SAT.1 präsentiert in der UEFA Champions League beide Halbfinal-Spiele zwischen dem FC Bayern München und Olympique Lyon live in SAT.1 und natürlich online im Livestream auf ran.de


SAT.1 präsentiert das Halbfinale der UEFA Champions League live im Fernsehen und auf ran.de. Die "Follow-your-Team"-Regel macht’s möglich: SAT.1 zeigt sowohl das Hin- als auch das Rückspiel des FC Bayern München gegen Olympique Lyon in der Champions League.

ran präsentiert das Hinspiel am Mittwoch, 21. April 2010, aus der Allianz Arena sowie das Rückspiel am Dienstag, 27. April aus Lyon jeweils ab 20.15 Uhr mit Johannes B. Kerner, Franz Beckenbauer und Kommentator Wolff-Christoph Fuss.
Die nächsten Termine in der UEFA Champions League im Überblick:

Mittwoch, 21. April 2010:
Bayern München - Olympique Lyon, ab 20.15 Uhr live in SAT.1

Dienstag, 27. April 2010:
Olympique Lyon - Bayern München, ab 20.15 Uhr live in SAT.1

Samstag, 22. Mai 2010:
Champions-League-Finale, live in SAT.1

Das Halbfinale des FCB in der CL

    FC Bayern München       -      Olympique Lyon

    Olympique Lyon             -      FC Bayern München

 

Hinspiel am Mi. 21.04.10 - Rückspiel am Di. 27.04.10  

Das zweite Halbfinalspiel bestreiten

 

Inter Mailand - FC Barcelona

FC Barcelona - Inter Mailand

 

Hinspiel am Di. 20.04.10 - Rückspiel am Mi.  28.04.10

Den Schneid abgekauft!


Nach völlig verschlafenen ersten 41 Minuten und einem 0:3-Rückstand zeigte der FC Bayern München bei Manchester United in der zweiten Hälfte Willen und Moral und zog dank einer traumhaften Direktabnahme Robbens nach Ribéry-Eckball ins Halbfinale der Champions League ein. sportal.de sah ein denkwürdiges Fußballspiel.

'Wir haben gespielt wie eine große Mannschaft'
07.04.2010

YEEES!!! Erstmals seit 2001 hat der FC Bayern wieder das Halbfinale der Champions League erreicht. „Wir haben es vor dem Spiel gesagt: In dieser Saison ist viel möglich“, sagte Arjen Robben, der den deutschen Rekordmeister im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United (2:3) in die Runde der letzten Vier geschossen hat.

Zunächst hatte es in Old Trafford aber gar nicht gut für den FC Bayern ausgesehen. Manchester United ging 3:0 in Führung, da gab selbst Franz Beckenbauer „keinen Pfifferling mehr auf die Bayern. Aber sie haben das toll gedreht. Es war eine der schönsten Niederlagen in der Geschichte des FC Bayern.“ Karl-Heinz Rummenigge lobte „Willen, Energieleistung und Leidenschaft“ der Mannschaft von Louis van Gaal. Der Trainer selbst war vor allem mit der zweiten Halbzeit zufrieden: „Wir haben gespielt wie eine große Mannschaft.“

Die Stimmen im Überblick:

Franz Beckenbauer: „Man hat den Start buchstäblich verschlafen. ManU war zunächst in allen Belangen überlegen. Nach dem 3:0 habe ich keinen Pfifferling mehr auf die Bayern gegeben. Aber sie haben das toll gedreht. Entscheidend waren zwei Momente: Das 1:3 von Olic kurz von der Pause und dann der Platzverweis von Rafael. Die Bayern haben dann ruhig gespielt, den Ball laufen lassen und Robben macht dann ein Traumtor. Die Überzahl hat man toll ausgenutzt. Es war eine der schönsten Niederlagen in der Geschichte des FC Bayern.“

Uli Hoeneß: „Es war extrem wichtig, dass wir kurz vor der Halbzeit das 1:3 gemacht haben. Speziell nach dem Platzverweis war dann klar, dass es eng für Manchester werden würde. Unsere Mannschaft hat klug gespielt, hat nicht alles aufgemacht, sondern gewartet, bis die Chance kam. Und als das Tor dann gefallen ist, hat sie das gut verwaltet. Was diese Mannschaft und den Trainer auszeichnet, ist, dass sie immer an sich glauben. Man hat auch oben auf der Tribüne nie das Gefühl: Das geht den Bach runter. Das ist eine tolle Sache.“

Karl-Heinz Rummenigge: „Man kann der Mannschaft nur ein großes Kompliment machen. Was sie im Moment an Willen, Energieleistung und Leidenschaft mitbringt, da kann man nur den Hut ziehen. Das Tor von Ivica vor der Halbzeit war Gold wert. Das hat uns Luft und Hoffnung gegeben und bei Manchester Ängste geschürt. Das 2:3 war dann eine Kanone, wie man sie nicht alle Tage macht. In der Champions League waren wir dieses Jahr eigentlich schon ein paar Mal draußen, wenn ich an Turin und Florenz erinnern darf. Auch heute waren wir draußen. Aber diese Mannschaft hat einen unglaublichen Willen und eine unglaubliche Leidenschaft. Das sind Attribute, mit denen man offensichtlich ganz weit kommen kann.“

Louis van Gaal: „Natürlich bin ich stolz. Wenn wir 0:3 in Rückstand sind, dann ist es unglaublich, was wir in der zweiten Halbzeit geleistet haben. Aber wir müssen von der ersten Minute an da sein. Das habe ich vor dem Spiel gesagt. Zum Glück hat Ivica Olic noch ein sehr schönes Tor gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann überragend gespielt. Wir hatten eine gute Mentalität, haben es taktisch gut gemacht und aggressiv gespielt. Gegen zehn Spieler ist es nicht einfach. Wir haben gespielt wie eine große Mannschaft. Das Tor von Robben war unglaublich.“

Verdienter Sieg des FCB gegen ManU in Bildern

Last-Minute-Tor von Olic rettet Bayern


Eine Nachspielzeit hatte schon einmal ein Spiel der Bayern gegen Manchester United entschieden. Doch beim 2:1-Heimsieg des deutschen Rekordmeisters waren es diesmal die Münchner, die am Ende jubeln durften. Nach weitgehend verkorkster erster Hälfte rettete Ivica Olic in letzter Sekunde eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel im Old Trafford, wie sportal.de sah.

Das ganz große Ziel rückt näher

Das Stadion: Santiago Bernabéu
Das Santiago Bernabéu, Heimat von Real Madrid CF und eines der berühmtesten Stadien der Welt, war über die Jahrzehnte Schauplatz von vielen legendären Fußballspielen.

 

Fassungsvermögen: 80 000
Rekordbesuch: 125 000 (5:4 gegen Athletic Club am 19.06.1954)
Eröffnet: 1947
Größe des Platzes: 106 Meter x 66 Meter

Auslosung Viertelfinale

FC Arsenal - FC Barcelona - FC Bayern München - Girondins Bordeaux -

Inter Mailand - Manchester United - Olympique Lyon - ZSKA Moskau

Das Viertelfinale im Überblick:

Olympique Lyon - Girondins Bordeaux
FC Bayern - Manchester United
FC Arsenal London - FC Barcelona
Inter Mailand - ZSKA Moskau

Das Halbfinale im Überblick:

20. und 28.04: Inter Mailand - FCBarcelona
21. und 27.04: FC Bayern München - Olympique Lyon  

Viertelfinale


30.03. 20:45 Bayern München 2:1 Manchester United
30.03. 20:45 Olympique Lyon 3:1 Girondins Bordeaux
31.03. 20:45 FC Arsenal 2:2 FC Barcelona
31.03. 20:45 Inter Mailand 1:0 ZSKA Moskau
06.04. 20:45 FC Barcelona 4:1 FC Arsenal
06.04. 20:45 ZSKA Moskau 0:1 Inter Mailand
07.04. 20:45 Manchester United 3:2 Bayern München
07.04. 20:45 Girondins Bordeaux 1:0 Olympique Lyon

Das Achtelfinale im Überblick

Achtelfinale


16.02. 20:45 Olympique Lyon      1:0  Real Madrid
16.02. 20:45 AC Mailand              2:3  Manchester United
17.02. 20:45 Bayern München     2:1   AC Florenz
17.02. 20:45 FC Porto                  2:1   FC Arsenal
23.02. 20:45 VfB Stuttgart           1:1   FC Barcelona
23.02. 20:45 Olymp. Piräus          0:1   Girondins Bordeaux
24.02. 18:30 ZSKA Moskau           1:1   FC Sevilla
24.02. 20:45 Inter Mailand           2:1   FC Chelsea
09.03. 20:45 AC Florenz               3:2   Bayern München
09.03. 20:45 FC Arsenal               5:0   FC Porto
10.03. 20:45 Real Madrid              1:1   Olympique Lyon
10.03. 20:45 Manchester United  4:0   AC Mailand
16.03. 20:45 FC Chelsea               0:1   Inter Mailand
16.03. 20:45 FC Sevilla                  1:2   ZSKA Moskau
17.03. 20:45 FC Barcelona            4:0   VfB Stuttgart
17.03. 20:45 Girondins Bordeaux 2:1  Olymp. Piräus

Viertelfinal-Auslosung am 19. März
09.03.2010

Den Einzug in das Viertelfinale der Champions League hat der FC Bayern nach dem Krimi in Florenz geschafft. Auf den Gegner in der Runde der letzten Acht muss der deutsche Rekordmeister allerdings noch bis zum 19. März warten. Dann findet im schweizerischen UEFA-Sitz Nyon die Auslosung für die Spiele am 30./31. März und 06./07. April statt. Neben dem FCB hat sich am Dienstagabend auch der FC Arsenal London (1:2 und 5:0 gegen Porto) für das Viertelfinale qualifiziert. „Vielleicht kriegen wir noch nicht ganz so einen großen Brocken“, hoffte Bastian Schweinsteiger nach dem Schlusspfiff in Florenz.

Schweinsteiger fehlt im ersten Viertelfinal-Spiel
Das Viertelfinal-Hinspiel muss der FC Bayern auf jeden Fall ohne Bastian Schweinsteiger bestreiten. Der 25-jährige Mittelfeldspieler sah bei der Partie in Florenz schon früh in der ersten Halbzeit seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb. „Das ist sehr bitter für mich, auch wenn ich denke, dass die Gelbe Karte ein Witz war“, sagte Schweinsteiger nach dem Spiel.

Final-Ball vorgestellt
Das Finale in der Champions League findet am 22. Mai im Madrider Bernabeu-Stadion statt. Am Dienstag wurde am Endspiel-Ort von den ehemaligen spanischen Nationalspielern Emilio Butragueño und Fernando Hierro bereits das Spielgerät vorgestellt, und das kommt aus Herzogenaurach. Bayern-Partner adidas stellt schon zum zehnten Mal den offiziellen Spielball für das Finale der Königsklasse.

Bayern im Viertelfinale trotz 2:3 in Florenz

   
Der FC Bayern München hat das Viertelfinale der Champions League erreicht. Dem deutschen Rekordmeister genügte im Achtelfinal-Rückspiel beim AC Florenz ein 2:3 (0:1). Das Hinspiel hatte der Bundesliga-Tabellenführer mit 2:1 gewonnen.

Aufgrund der mehr erzielten Auswärtstreffer schafften die Münchener den Sprung in die Runde der letzten Acht. Mark van Bommel (60.) und sein niederländischer Landsmann Arjen Robben (65.) sicherten mit ihren Treffern das Weiterkommen für die Bayern.

Vor dem Spiel gab es eine Überraschung in der Anfangself. Nach den Ausfällen von Martin Demichelis und Diego Contento hatte Louis van Gaal die linke Abwehrseite neu zu besetzen. Er hätte Lahm die Seite wechseln lassen können, Andreas Görlitz wäre ins Team gerutscht. Er hätte auch Danijel Pranijic links in der Viererkette aufbieten können, der sei aber seinem Gegenspieler Marco Marchionni in Punkto Schnelligkeit nicht gewachsen, so van Gaal vor dem Spiel.

Alaba sollte es richten


Also spielte Rekordjüngling David Alaba. Der Österreicher nahm in der zweiten Mannschaft der Bayern meist die Position im linken Mittelfeld ein, hatte aber in der Nationalmannschaft Österreichs schon mal als Linksverteidiger Erfahrung sammeln können. Ansonsten gab es keine Überraschungen, Arjen Robben und Franck Ribery spielten von Beginn an, Thomas Müller und Mario Gomez liefen im Sturmzentrum auf.

Florenz begann mit dem Wind im Rücken aggressiv und engagiert, man merkte den Italienern an, dass sie ihre Chance auf das Viertelfinale wahren wollten. Der FC Bayern zeigte in der 14. Minute die erste ansprechende Kombination. Mario Gomez legte den Ball artistisch per Hacke in den Lauf von Arjen Robben ab, der Niederländer drang bis zur Grundlinie durch, spielte zurück zu Gomez, dessen flache Hereingabe auf Thomas Müller allerdings nicht ankam.

Rückspiel gegen Florenz

Florenz nur eine Durchgangsstation für Bayern?


Vor dem Rückspiel im Achtelfinale der Champions League beim AC Florenz ist beim FC Bayern äußerste Konzentration gefordert. Der 2:1-Erfolg im Hinspiel ist alles andere als ein beruhigendes Ergebnis, und doch rechnet natürlich jeder mit einem Einzug in das Viertelfinale.

Und da will sich der französische Ausnahmekönner Franck Ribéry mit den anderen Stars aus Europas Elite messen. "Jeder Spieler lechzt nach Erfolg. Er ist ein Spieler, der zu den Besten Europas zählt und dann will er sich auf der internationalen Bühne zeigen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Das hat er selbst in der Hand. Wenn er wie gegen den HSV ein Tor macht, dann haben wir beste Voraussetzungen weiterzukommen."

Entscheidende Wochen in vielerlei Hinsicht

Voller Vorfreude stieg Rummenigge mit seinem großen, roten Bayern-Schal in den Flieger aus dem verschneiten München in die sonnige, aber kühle Toskana; auch der mit großen Kopfhörern umherschlendernde Ribéry war sichtlich guter Laune. Noch im März will der Offensivmann über seine Zukunft beim Bundesliga-Spitzenreiter entscheiden. Es sei nicht dieses eine Spiel entscheidend, betonte Präsident Uli Hoeneß, "es ist die Gesamtperformance des Vereins in der Champions League. Das ist wichtig für ihn und für uns."

Bayern gewinnt glücklich gegen Florenz

Der Mann des Spiels: Arjen Robben


Ein überragender Arjen Robben und ein überforderter Schiedsrichter haben die Serie des FC Bayern gerettet und den Münchnern im Champions League-Hinspiel gegen die Fiorentina ein 2:1 gesichert. Es war der 13. Pflichtspielsieg in Folge für den Rekordmeister.

Robben hatte die Bayern mit einem Foulelfmeter kurz vor der Pause in Führung gebracht, Florenz glich durch Per Kroldrup in der 50. Minute aus. Ein klares Abseitstor des eingewechselten Miroslav Klose sorgte Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit für den Sieg der Münchner vor 66.000 Zuschauern in der Allianz Arena.

Nach zwölf Pflichtspielsiegen in Folge ging der FC Bayern als klarer Favorit ins Spiel gegen die Fiorentina, die - ohnehin schon als leichtestmöglicher Gegner verunglimpft - auch noch eine miserable Form von nur einem Punkt aus den letzten fünf Serie A-Spielen mit nach München gebracht hatten.

16.02.10 / Lösbare Aufgabe für den FCB

FC Bayern

Die Münchner verbreiten wieder Angst und Respekt. Nach neun Siegen in der Bundesliga hintereinander scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die Bayern mal wieder auf dem ersten Platz stehen. Noch wehrt sich Leverkusen, aber das zwischenzeitlich mal verloren gegangene Selbstvertrauen ist zurück.

Doch lassen sich die letzten Wochen problemlos auf internationales Terrain übertragen? Die Bayern standen in der Vorrunde schon vor dem Aus, der entscheidende und überzeugende 4:1-Sieg gegen Juventus Turin war aber gleichzeitig Startschuss für die nationale Serie.

Trainer Louis van Gaal hat sich mittlerweile für ein 4-4-2 mit Doppelsechs und zwei offensiven Außen entschieden. Doch genau hier lauert die Gefahr für die stürmisch ausgerichteten Bayern. Franck Ribéry und Arjen Robben gelten gemeinhin nicht als Spezialisten für die Rückwärtsbewegung, die Außenverteidiger Philipp Lahm und Holger Badstuber brauchen deshalb eine besondere Sorgfaltspflicht.


Doch noch stimmt die Balance nicht, die Spiele gegen Wolfsburg, Fürth und vor allem gegen Borussia Dortmund haben gezeigt, bei aller Souveränität lassen die Bayern derzeit zuviele Chancen zu. Stellt der Rekordmeister dieses Manko ab, ist Florenz nur eine Zwischenstation.



AC Florenz

Schon im Dezember war die Freude bei den Bayern groß, der AC Florenz war ein machbarer Gegner mit vielen interessanten Geschichten. Die Fiorentina ist der Ex-Club von Luca Toni, mit Savio Nsereko stand sogar ein Deutscher im Kader des AC und die Mannschaft liebäugelte zurecht mit der erneuten Teilnahme an der Königsklasse. Seitdem ist viel passiert:

Toni ist nicht mehr in München, aber das interessiert in Florenz niemanden, gegen seinen neuen Club verlor Florenz auch ohne den verletzten Stürmer mit 0:1. Nsereko wiederum sitzt mittlerweile in Bologna auf der Bank. Aber der entscheidende Punkt ist die sportliche Krise der Fiorentina, nach fünf sieglosen Spielen in Folge rückt der Abstiegskampf immer näher.

Zusätzlich belastet wird das Team von der Affäre Adrian Mutu. Dem Rumänen droht eine Dopingsperre von vier Jahren, als Wiederholungstäter (Kokain) wurde ihm die Einnahme eines Appetitzüglers nachgewiesen. Als Ersatz für den eigentlich unverzichtbaren Stürmer verpflichtete Florenz mit Keirrison und Haris Seferovic zwei Nachwuchskräfte, die noch nicht in der Serie A angekommen sind. In der derzeitigen Verfassung spricht sehr wenig für den italienischen Club.


Prognose: Weiter kann eine Form-Schere kaum auseinander gehen. Die Bayern sind in Topform und werden sich locker durchsetzen.

Heimpleite für Florenz
07.02.2010

Gut eine Woche vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Bayern steckt der AC Florenz weiter in der Krise. Am Sonntagabend verlor das Team von Trainer Cesare Prandelli gegen den Tabellendritten AS Rom mit 0:1 (0:0) und steckt durch das dritte sieglose Ligaspiel in Folge im Mittelfeld der Serie A fest. Im Stadio Artemio Franchi besiegelte Roms Mirko Vucinic (82. Minute) die vierte Heimniederlage der Fiorentina, die nun als Tabellenelfter fünf Punkte Rückstand auf die Europacup-Plätze hat.

Rummenigge im 'Blickpunkt'
Jetzt spricht der Boss! Den Montagabend sollten sich alle Bayern-Fans freihalten. FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist dann zu Studio-Gast bei „Blickpunkt Sport - Das Magazin“ des Bayerischen Fernsehens. Los geht’s um 20.15 Uhr, Moderatorin ist Janina Nottensteiner.


Jahrzehntelang gingen sich der AC Florenz und der FC Bayern im Europapokal aus dem Weg, jetzt treffen beide zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren aufeinander. In der letzten Saison (2008/09) kam es in der Champions-League-Gruppenphase zum ersten Duell. Der FCB gewann in München 3:0, im Stadio Artemio Franchi (47.500 Zuschauer) trennte man sich 1:1. Ein gutes Jahr später sehen sich beide Klubs im Achtelfinale der „Königsklasse“ wieder.

Protagonisten im Ex-Team von Luca Toni sind nach wie vor die beiden Angreifer Adrian Mutu und Alberto Gilardino. Beide liefen in dieser Saison aber nicht oft zusammen im Sturm auf. Trainer Cesare Prandelli vertraut meist auf ein 4-5-1-System, in dem Gilardino die einzige Spitze bildet. Hinter dem italienischen Nationalstürmer lauert eine offensive Dreierreihe, meist bestehend aus dem italienischen Natioalspieler Marco Marchionni, Mutu und dem Peruaner Juan Vargas.

In der Liga im Hintertreffen

Typisch italienisch verlässt sich die Fiorentina gerne auf ihre kompakte Defensive und ihre Konterstärke. Unter den für das Achtelfinale qualifizierten Klubs verzeichnete Florenz in der Gruppenphase den geringsten Ballbesitz (46 Prozent). Trotzdem hat das Prandelli-Team in sechs Spielen 14 Tore erzielt, nur Real Madrid war torgefährlicher (15 Treffer). Beide Gruppenspiele gegen den FC Liverpool gewann die Fiorentina (zuhause 2:0, auswärts 2:1) und wurde Sieger der Gruppe E vor Lyon, Liverpool und Debrecen.

„Das ist eine gut zusammengestellte Mannschaft, ein junges Team mit einer Top-Offensive. Ich warne davor, sie zu unterschätzen“, sagte Karl-Heinz Rummenigge über die Italiener, die allerdings in der heimischen Serie A noch nicht richtig in Fahrt gekommen sind. Nach 16 Spieltagen ist die Fiorentina auf einem enttäuschenden neunten Platz. Zwar ist die Defensive mit nur 15 Gegentoren eine der besten der Serie A, die Offensivleistung lässt aber zu wünschen übrig. Lediglich 18 Tore haben Gilardino, Mutu & Co. bislang erzielt, Tabellenführer Inter Mailand hat schon fast doppelt so oft getroffen (35 Mal).

Präsident zurückgetreten

Trainer Prandelli, der Florenz in den letzten vier Saisons immer unter die Top 5 der Liga führte (dreimal Vierter, einmal Fünfter), sitzt nach wie vor fest im Sattel. Ins Kreuzfeuer der Kritik geriet hingegen Präsident Andrea Della Valle, der Florenz sieben Jahre zuvor in der dritten Liga übernommen hatte. Vor allem der Verkauf von Felipe Melo zu Juventus Turin wurde dem Schuh-Fabrikanten angelastet. Im September reichte Della Valle daher seinen Rücktritt ein, seitdem führt Vizepräsident Mario Cognini kommissarisch den Verein.

In der Champions League hat sich die Fiorentina von den Problemen in der Heimat bislang nicht aufhalten lassen. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte erreichte sie die Runde der letzten 16 Teams. Größte Erfolge des Klubs sind der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger (1961), zwei Meisterschaften (1956, 1969) sowie sechs Pokalsiege (zuletzt 2001).

Van Gaal warnt

Auch gegen den FC Bayern wollen sich die Italiener wieder von ihrer besten Seite präsentieren. Die Bayern sind gewarnt. Louis van Gaal mahnte: „Die Ergebnisse aus der letzten Saison gegen Florenz zählen nicht mehr.“

Gruppe A
Platz Mannschaft             Sp   S   U   N   Tore Diff   Pkt
1       Girondins Bordeaux 6    5   1   0     9:2   7   16
2       Bayern München      6    3   1   2     9:5   4   10
3       Juventus Turin         6    2   2   2     4:7   -3    8
4       Maccabi Haifa           6   0   0    6     0:8   -8   0

12.12.09 / Am 18.Dezember Auslosung CL

Der kommende Freitag verspricht pure Spannung! Denn am 18. Dezember steht im UEFA-Hauptquartier im schweizerischen Nyon ab 12 Uhr die Auslosung der Achtelfinalpaarungen in der Champions League auf dem Programm.


Auf die verbliebenen deutschen Clubs Bayern München und VfB Stuttgart warten dabei äußerst attraktive wie auch starke Gegner. Beide Mannschaften belegten in der Gruppenphase den 2. Platz und treffen somit auf einen der Gruppensieger.

Die Achtelfinal-Teams im Überblick:

Topf 1: FC Barcelona, Real Madrid, FC Sevilla, Manchester United, FC Chelsea, Arsenal London, AC Florenz, Girondins Bordeaux.

Topf 2: FC Bayern, VfB Stuttgart, Olympique Lyon, FC Porto, Inter Mailand, AC Mailand, Olympiakos Piräus, ZSKA Moskau.

Spannung auch in der Europa League

Ab 13 Uhr folgt dann die Auslosung der Runde der letzten 32 und des Achtelfinals in der UEFA Europa League.

Im Lostopf mit dabei sind definitiv bereits der VfL Wolfsburg, Werder Bremen und der Hamburger SV. Hertha BSC kämpft am letzten Spieltag der Gruppenphase gegen Sporting Lissabon noch um den Einzug in die K.o.-Runde.

09.12.09 / Butt sicherer Elfmeterschütze

Butts dritter Elfer-Streich gegen Juve


Gut 80 Meter werden es im Turiner Olympiastadion von einem Strafraum zum anderen sein. 80 Meter, die je nach Situation ziemlich lang werden können. Jörg Butt legte sie in der 30. Minute zurück. Alle Augen waren in diesem Moment auf ihn gerichtet, auf den Torwart des FC Bayern, der zu einer vielleicht vorentscheidenden Situation in diesem Spiel an den gegnerischen Elfmeterpunkt eilte. Es war klar: Der Strafstoß muss sitzen. Butt wusste das.

„In der Situation musst du einfach alles ausblenden“, berichtete der Routinier hinterher gelassen. Mit höchster Konzentration trat er beim Spielstand von 0:1 zum Elfmeter an. Ihm gegenüber stand sein Torwartkollege Gianluigi Buffon, einer der weltbesten Keeper überhaupt. Schon einmal hatte er ihn bezwungen. Im März 2002 traf er für Leverkusen zum 1:0 gegen Buffon und Juve. Ein Jahr zuvor hatte er bei seiner Premiere in der Champions League im HSV-Trikot ebenfalls einen Elfer gegen die Turiner verwandelt, damals gegen Edwin van der Sar.

08.12.09 / Bayern schießt Juventus ab

 
Mit einem tollen Auftritt hat der FC Bayern im Stadio Olimpico einen 4:1-Erfolg über Juventus Turin feiern können. Über weite Strecken der Partie drückend überlegen verkrafteten die Münchner sogar einen zwischenzeitlichen Rückstand, kamen durch ein Tor von Keeper Hans-Jörg Butt wieder in die Spur und erreichten das Achtelfinale. sportal.de sah den wohl besten Auftritt des Rekordmeisters in dieser Saison.

08.12.09 / FCB-Fans erwarten Sieg gegen Turin

Die Fans des FCB erwarten Leidenschaft , Hingabe und Kampf um die nächste Runde zu erreichen ! Die Truppe um van Gaal sollte sich wenigstens einmal den Arsch aufreißen um dieses Ziel zu erreichen . Nicht nur für die Millionen die dann fließen , vielmehr für die vielen Fans die dem Spiel entgegen fiebern um ihren Verein siegen zu sehen !

25.11.09 / Bordeaux macht Bayern froh !

 
Der FC Bayern kann mit einem Sieg in Turin wieder aus eigener Kraft das Achtelfinale der Champions League erreichen. Die Münchner erledigten ihre Pflicht beim 1:0 gegen Maccabi Haifa und bekamen die erhoffte Schützenhilfe aus Bordeaux. Girondins bezwang Juventus mit 2:0. sportal.de sah dennoch verunsicherte Bayern.

Champions League - Gruppe A 

15.09. 20:45 Maccabi Haifa 0:3 Bayern München
15.09. 20:45 Juventus Turin 1:1 Girondins Bordeaux
30.09. 20:45 Bayern München 0:0 Juventus Turin
30.09. 20:45 Girondins Bordeaux 1:0 Maccabi Haifa
21.10. 20:45 Girondins Bordeaux 2:1 Bayern München
21.10. 20:45 Juventus Turin 1:0 Maccabi Haifa
03.11. 20:45 Bayern München 0:2 Girondins Bordeaux
03.11. 20:45 Maccabi Haifa 0:1 Juventus Turin
25.11. 20:45 Girondins Bordeaux 2:0 Juventus Turin
25.11. 20:45 Bayern München 1:0 Maccabi Haifa
  08.12. 20:45 Juventus Turin 1:4 Bayern München
  08.12. 20:45 Maccabi Haifa 0:1 Girondins Bordeaux

24.11.09 / Bilder sagen mehr als Worte

Für Bayern Münchens Trainer Louis van Gaal wird die Lage beim deutschen Rekordmeister Bayern München nach dem 1:1 (1:1) in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen immer bedrohlicher. Bei einem vorzeitigen Aus in der Champions League am Mittwoch (ab 20.45 Uhr/live in Sat.1 und auf ran.de) gegen Maccabi Haifa dürfte der 58 Jahre alte Niederländer kaum mehr zu halten sein.


Bei einem Rauswurf noch im November würde van Gaal, der seit 1. Juli in München unter Vertrag steht, als der Bundesliga-Trainer mit der kürzesten Amtszeit in die Bayern-Annalen eingehen. Bisher hielt Sören Lerby, der vom 9. Oktober 1991 bis 10. März 1992 im Amt war, diesen "Rekord". Kürzer waren lediglich Reinhard Saftig, Franz Beckenbauer und zuletzt Jupp Heynckes bei den Bayern beschäftigt: Doch sie fungierten nur als Übergangslösungen.

Udo Lattek insgesamt knapp neun Jahre beim FC Bayern München

Die letzte Trainerentlassung hatte es beim FC Bayern erst am 27. April dieses Jahres gegeben. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann wurde nach nicht einmal zehn Monaten vor die Tür gesetzt.

Am längsten war Udo Lattek als Trainer in München tätig. Insgesamt brachte es Lattek in zwei Anläufen auf knapp neun Jahre beim FC Bayern. Ottmar Hitzfeld folgt mit sieben Jahren. Der aktuelle Schweizer Nationalcoach lenkte aber am längsten am Stück die Geschicke des Rekordmeisters (sechs Jahre von 1998 bis 2004).

Insgesamt standen 17 Trainer seit dem Aufstieg 1965 beim FC Bayern unter Vertrag, fünf davon brachten es auf zwei Amtszeiten.

Die Bundesliga-Trainer des FC Bayern München im Überblick:

Tschik Cajkovski (01.07.1965 bis 30.06.1968)
Branko Zebec (01.07.1968 bis 13.03.1970)
Udo Lattek (14.03.1970 bis 02.01.1975)
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 30.11.1977)
Gyula Lorant (02.12.1977 bis 28.02.1979)
Pal Csernai (01.03.1983 bis 16.05.1983)
*Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983)
Udo Lattek (01.07.1983 bis 30.06.1987)
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991)
Sören Lerby (09.10.1991 bis 10.03.1992)
Erich Ribbeck (11.03.1992 bis 27.12.1993)
*Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.6.1994)
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995)
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996)
*Franz Beckenbauer (29.04.1996 bis 30.06.1996)
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1998)
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004)
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01 2007)
Ottmar Hitzfeld (01.02.2007 bis 30.06.2008)
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009)
*Jupp Heynckes (28.04.2009 bis 30.06.2009)
Louis van Gaal (seit 01.07.2009)

Die mit * gekennzeichneten Trainer fungierten als Interims-Lösungen.

15.09.09 / 3:0 Sieg gegen Haifa

Zur Zeit kommt die Maschinerie des FCB erst in den 2. 45 Minuten zum laufen . Nach entäuschenden 45 Minuten fand der FCB nicht zu seinem Spiel . Ribery und Co enttäuschten und Haifa hatte zeitweise das Spiel bestimmt . Einzig unser Torwart Butt zeigte eine gute Leistung über das gesamte Spiel . In der 2. Halbzeit gab es eine deutliche Steigerung des FCB , man sah den willen in Haifa 3 Punkte mit zu nehmen . Und so kam es auch . Nach der Auswechslung von Ribery , war im Spiel total von der Rolle , waren die Matchwinner van Buyten und Müller der wie am vergangen Samstag in Dortmund seinen 2. Doppelpack machte .

Auch Robben verließ vorzeitig den Platz , war heute kein Robbery Tag !

Die in der zweiten Halbzeit eingewechselten Gomez (Ribery) und Ottl (Robben) traten nicht erwähnenstwert in Erscheinung .

Alles in allem 3:0 gewonnen , 3 Punkte und Gruppenerster .

Es kann nur besser werden !

 

Erfolg in Haifa

FCB-Juventus

Rekordmeister Bayern München und Juventus Turin haben sich in der Champions League 0:0 getrennt.


Bayern München hat bei seiner ersten internationalen Bewährungsprobe der Saison den angestrebten Sieg verpasst. Trotz einer phasenweise starken Leistung und vieler hochkarätiger Chancen vor allem in der ersten Halbzeit kam der deutsche Rekordmeister im seinem zweiten Gruppenspiel der Champions League gegen Juventus Turin nicht über ein 0:0 hinaus. Die Münchner verpassten es damit, einen großen Schritt Richtung Achtelfinale zu gehen.

Bei einem Erfolg gegen die "alte Dame" hätten die Bayern bereits fünf Punkte Vorsprung auf ihren vermeintlich härtesten Konkurrenten vorweisen können. Nun liegen sie in der Gruppe A nach dem 3:0 zum Auftakt in Haifa weiterhin "nur" zwei Zähler vor Juve, aber an der Tabellenspitze. Allerdings haben die Münchner, die unter Trainer Louis van Gaal bisher in der Bundesliga hinter den hoch gesteckten Erwartungen zurückgeblieben sind, vor dem Auswärtsspiel bei Girondins Bordeaux am 21. Oktober weiterhin eine gute Ausgangsposition.

Trainer van Gaal überraschte Freund und Gegner beim Ausfüllen des Spielberichtsbogens mit erstaunlichen personellen Änderungen. Auf der linken Abwehrseite postierte der Niederländer Landsmann Edson Braafheid, der sich bislang nicht hat durchsetzen können. In der Bundesliga war der 22 Jahre alte Nationalspieler erst zweimal von Beginn an zum Einsatz gekommen. Außerdem ersetzte Andreas Ottl den Ukrainer Anatolij Timoschtschuk. Im Angriff lief zunächst Miroslav Klose auf.

Klose hatte in der starken ersten Münchner Halbzeit gute Möglichkeiten, seine Mannschaft in Führung zu bringen, verfehlte nach Flanken von Philipp Lahm aber per Kopf das Tor (23./34.). Die Gäste aus Italien hätten sich wahrlich nicht beschweren könne, wäre das Spiel schon zur Pause für die Bayern entschieden gewesen. Die Münchner, allen voran der bis zur Pause überragende Franck Ribery, wirbelten die Juve bisweilen arg durcheinander, im Turiner Strafraum herrschte mehr als einmal Alarmstufe Rot.

Thomas Müller schoss früh knapp am Tor vorbei (4.). Dann tanzte Ribery leichtfüßig in den Strafraum, ließ seinen Gegenspieler Zdenek Grygera sowie Giorgio Chiellini stehen wie zwei Betonsäulen - sein Lupfer aber strich knapp über die Latte (19.).

Der italienische Rekordmeister, der im ersten Spiel nur ein 1: 1 gegen Girondins Bordeaux erreicht hatte, überstand die erste Halbzeit oft mit mehr Glück als Geschick, war bei seinen seltenen Vorstößen aber gefährlich. Der von Werder Bremen abgeworbene Diego machte mit zwei Weitschüssen auf sich aufmerksam (18./19.), blieb ansonsten aber unter seinen Möglichkeiten.

Ohne den angeschlagenen Arjen Robben (Knie verdreht), der durch Ivica Olic ersetzt wurde, gingen die Münchner in die Kabine, zurück kehrten sie mit dem gleichen Elan. An ihrer Überlegenheit änderte sich kaum etwas, die Abwehr der Juve stand nun allerdings wesentlich sicherer. Klose hätte nach Pass von Ribery aus drei Metern die Führung dennoch erzielen müssen (60.). Trainer Ciro Ferrara bremste die Bayern zusätzlich, indem er für den schwachen Diego den defensiveren Ex-Schalker Christian Poulsen brachte.

Die Bayern, bei denen neben Ribery erneut Daniel van Buyten überzeugte, kamen in der letzten halben Stunde kaum noch zu guten Gelegenheiten. Sie blieben immerhin auch im elften Gruppenspiel in Folge in der Königsklasse zuhause unbesiegt (sieben Siege, vier Remis). Die letzte Heimpleite in einem Gruppenspiel hatte es am 3. November 2004 gegeben. Beim damaligen 0:1 hieß der Gegner Juventus Turin, bei dem diesmal allein Mittelfeldspieler Felipe Melo zu gefallen wusste.

Robben in der Zange

21.10.09 / Bayern-Offizielle fordern Punkt in Bordeaux

Bayern-Offizielle fordern Punkt in Bordeaux 
Den Verantwortlichen des FC Bayern ist die Wichtigkeit des Champions-League-Gruppenspiels gegen Girondins Bordeaux am Mittwoch wohl bewusst. Wenn Bayern aus den beiden Spielen gegen den französischen Meister vier oder gar sechs Punkte holt, ist das Achtelfinale sicher. Ansonsten könnte es am letzten Spieltag bei Juventus Turin noch mal knapp werden. Kein Wunder, dass Trainer Louis van Gaal mindestens ein Unentschieden fordert: „Wir stehen oben in der Tabelle, wir wollen das bestätigen - müssen mindestens Unentschieden spielen", so der Niederländer gegenüber der Münchner Abendzeitung. Auch Karl-Heinz Rummenigge fordert mindestens einen Punkt: „Wir dürfen jetzt nicht in eine Schwächephase hineingeraten. In Bordeaux müssen wir punkten, damit wir am letzten Spieltag in Turin nicht mehr unter Druck kommen können. Wir brauchen vier Punkte aus den beiden Spielen."

21.10.09 / Entäuschende Vorstellung des FCB

Von Girondins nass gemacht 
Als Tabellenführer gingen die Bayern in den Spieltag, nach der verdienten 1:2-Pleite bei Girondins Bordeaux sind sie nur noch Dritter und müssen um das Achtelfinale bangen. Offensiv war die Leistung für sportal.de ein Offenbarungseid, sicherlich auch begünstigt durch die frühe Gelb-Rote Karte für Thomas Müller.

Mit der 2:1 Niederlage noch gut bedient

Bayern gehen in Bordeaux baden

Der FC Bayern München musste am dritten Spieltag die erste Schlappe einstecken. Beim 1:2 bei Girondins Bordeaux verlor der FCB zudem Müller mit Gelb-Rot und van Buyten mit Rot.

Der FC Bayern München hat 13 Jahre nach dem UEFA-Cup-Sieg von Bordeaux eine bittere Pleite an der Stätte des einstigen Erfolges kassiert und muss um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League bangen. Das Team von Louis van Gaal kassierte mit dem 1:2 (1:2) beim französischen Meister Girondins Bordeaux die erste Niederlage im laufenden Wettbewerb. Ausgerechnet der in den letzten Spielen überragende Torjäger Thomas Müller leitete mit seiner völlig unnötigen Gelb-Roten Karte (30.) den Albtraum in der kuriosen Begegnung ein.

Dabei hatte der Rekordmeister einen perfekten Start erwischt, als Michael Ciani per Eigentor die Führung für die Gäste von der Isar markierte (6.). Der Verteidiger machte seinen Fehler 21 Minuten später mit einem Hackentor wieder gut. Nach dem ersten Bayern-Gegentreffer in der diesjährigen Königsklasse und dem Platzverweis für Müller kippte das Spiel. Marc Planus erzielte die Führung für die stark aufspielenden Gastgeber (40.), die am 3. November in München antreten.

Butt entschärft zwei Elfmeter

Torhüter Jörg Butt parierte einen von ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter gegen Yoann Gourcuff (66.). Doch damit nicht genug: In der 87. Minute sah Daniel van Buyten die Rote Karte wegen einer Notbremse im Strafraum. Und Butt parierte auch diesmal den Strafstoß, der von Jussie geschossen wurde.

Nach dem 3:0 bei Maccabi Haifa und dem 0:0 gegen Juventus Turin belegt der FC Bayern mit vier Punkten nur noch Platz drei in der Vorrundengruppe A hinter Bordeaux (7 Punkte) und Juventus Turin (5 Punkte)."Wenn wir das Heimspiel gegen Bordeaux gewinnen, ist noch alles drin. Wir haben noch drei Spiele, davon zwei Heimspiele. Natürlich müssen wir dann besser spielen, ganz klar", meinte Nationalspieler Philipp Lahm: "Wir haben zwei Gegentore bekommen, wo es klare Zuteilungen gab. Das darf nicht passieren.'

Van Gaals Maßgabe wird verfehlt

1996 hatte der FC Bayern an gleicher Stelle mit einem souveränen 3:1 gegen Bordeaux den UEFA-Cup geholt, diesmal liefen die Gäste im ausverkauften Stadion Chaban Delmas mit einer stark ersatzgeschwächten Elf auf. Neben der Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribery sowie Stürmer Ivica Olic fehlte auch der am Oberschenkel verletzte Verteidiger Edson Braafheid. Der Niederländer wurde überraschend durch Hamit Altintop ersetzt, dadurch rückte Nationalspieler Philipp Lahm erstmals in dieser Saison auf die linke Abwehrseite.

Trainer Louis van Gaal hatte mindestens ein Remis und die Verteidigung der Tabellenführung im Spitzenspiel der Gruppe A als Ziel ausgegeben, doch sein Team konnte nur in der Anfangsphase das Spiel kontrollieren. Die glückliche Führung nach einem Eckball von Holger Badstuber wirkte wie ein Weckruf für den nach zwei Liga-Pleiten in Folge angeschlagenen französischen Meister. Angeführt vom ehemaligen Bayern-Amateur Alou Diarra dominierte Bordeaux das Spiel und drückte die fortan chancenlosen Bayern komplett in die eigene Hälfte.

Toni vergibt die beste Ausgleichschance

Die viel zu inaktiven Gäste konnten sich nur selten vom Dauerdruck der aggressiven Franzosen befreien. So war der Ausgleich nur eine Frage der Zeit, und als der vielleicht wegen der Diskussion um seine mögliche Berufung fürs Nationalteam übermotivierte Müller mit seinem Foulspiel für die Bayern-Unterzahl sorgte, drehte das Spiel. Mit dem 1:2 zur Halbzeit war Bayern noch gut bedient.

Nach der Pause zeigte München in Unterzahl großen Kampfgeist und vergab durch Luca Toni (61.) und Miroslav Klose (64.) gute Chancen zum Ausgleich. Die größte Gelegenheit zum 2:2 vergab jedoch Toni, der einen Kopfball aus drei Metern an den Pfosten setzte (72.).

Vor dem Spiel war bekannt geworden, dass Karl-Heinz Rummenigge seinen Vertrag als Vorstandschef des FC Bayern München um weitere zwei Jahre bis Ende 2011 verlängert hat.