Wir sind stolz und glücklich'
HUBLOT neuer Partner des FC Bayern
11.02.2012

Die Emotionen kochten hoch - nein, nicht während des souveränen 2:0-Siegs des FC Bayern gegen den 1. FC Kaiserslautern, sondern schon 90 Minuten vor dem Anstoß, oben hoch über dem Spielfeld in der Presenterbox der Allianz Arena. Dort wurde HUBLOT als neuer Partner des FC Bayern vorgestellt und der Geschäftsführer der Schweizer Prestige-Uhrenmarke war kaum zu bremsen. 20 Minuten lang sprach Jean-Claude Biver in begeisternden Worten darüber, was den FC Bayern und HUBLOT verbindet. Karl-Heinz Rummenigge meinte anschließend: „Ich habe noch nie so eine emotionale Rede gehört. Wenn es in der ersten Halbzeit nicht läuft, dann hole ich ihn in die Kabine.“

„Der FC Bayern ist kein Fußballklub“, begann Biver, „der FC Bayern ist eine Legende, die auf dem gesamten Planeten bekannt ist. Ein Mythos, eine Emotion, fast wie eine Kirche. Ein Unternehmen mit eigener Kultur, eine Marke. Bayern ist Qualität, Erfolg, Tradition. Das alles haben wir gemeinsam. Der FC Bayern ist ein perfekter Partner für HUBLOT. Und deswegen habe ich gedacht, wir sollten uns wiedersehen.“

Wiedersehen? Damit meinte Biver Rummenigge, der in den 80er Jahren eine Uhren-Manufaktur besichtigte, die Biver damals führte. „Damals habe ich ein anderes Verhältnis zu Uhren bekommen“, erzählte Rummenigge. Während seiner Zeit in Mailand (1984-87) sei er mit dem „Uhren-Virus“ infiziert worden. „Ich hatte drei Liebesaffären in meinem Leben“, sagte der FCB-Vorstandschef, „meine Frau, den Fußball und Uhren.“

Pläne für eine Bayern-Uhr

Entsprechend groß war Rummenigges Freude, HUBLOT jetzt als neuen Partner vorstellen zu können. „Wir sind sehr stolz und glücklich. Es ist eine sehr glaubwürdige Partnerschaft zweier großer Marken“, sagte der leidenschaftliche Uhren-Sammler. Über dreieinhalb Jahren läuft die Kooperation, die der stellvertretende Vorstand Andreas Jung mit eingefädelt hat. Biver erzählte: „Wir wollen diese Partnerschaft lange Zeit aufbauen. Wir wollen mit Bayern in die Welt. Nach Asien, nach Amerika. Natürlich wollen wir gemeinsam auch eine Uhr entwickeln. Ich bin stolz, eines Tages eine Bayern-Uhr am Arm zu haben. Das wird das sichtbare Zeichen unserer Partnerschaft.“

Erste Ideen, wie diese Bayern-Uhr aussehen könnte, gebe es schon, berichtete Rummenigge. „Uns steht HUBLOT gut zu Gesicht und ich hoffe, dass wir auch HUBLOT gut zu Gesicht stehen“, sagte der FCB-Vorstandsvorsitzende. So wie Biver von der Allianz Arena schwärmte („Ich bin so begeistert von dieser Arena. Überall sieht man die Qualität von Bayern“), steht einer erfolgreichen Partnerschaft nichts im Weg. Und auch wenn der HUBLOT-Geschäftsführer an diesem Nachmittag nicht als Motivator der Spieler gebraucht wurde, es ist sicher gut, ihn künftig im selben Boot zu haben.

Stolz, gerüstet, titelhungrig
'Der FC Bayern ist ein Hort der Glückseligkeit'
19.11.2011

Es gab viel Applaus, wieder einmal starke Wirtschaftszahlen, Wortmeldungen in Versform - und ein Geständnis. Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern am Freitagabend gestand Uli Hoeneß, dass ihm die Länderspielpause zu schaffen mache, so sehr wie vielleicht nie zuvor. „Es fehlt irgendwas“, grübelte der Präsident des Rekordmeisters und kam zu dem Schluss, dass er „süchtig“ sei. Süchtig nach dem Spiel, das der FC Bayern in dieser Saison bisher gezeigt hat.

Die 3.235 anwesenden Vereinsmitglieder, darunter der mit Standing Ovations empfangene Bastian Schweinsteiger, spitzten im „Schmuckstück“ (Hoeneß) AUDI Dome bei Hoeneß' Rede die Ohren. Pointiert und amüsant, aber auch klar und deutlich sprach der Präsident über die aktuelle Situation des FC Bayern. „Ich bin selten so stolz auf Bayern München gewesen wie in diesem Moment“, betonte Hoeneß, „unser Verein genießt auf der ganzen Welt einen Ruf, wie ich das ganz selten erlebt habe.“

'Wir sind Herr im eigenen Haus'

Zuvor hatte Karl Hopfner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, den zweithöchsten Umsatz der Klubgeschichte (328,5 Millionen Euro) und einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 1,3 Millionen Euro verkündet. Die Zahl der Mitglieder (171.345) und Fanclubs (2.952) erreichte Rekordhöhe. Trotz Finanz- und Euro-Krise. Trotz eines sportlich nicht befriedigenden Jahres. Der FC Bayern sei ein „Hort der Glückseligkeit“, meinte Hoeneß, „dafür bin ich unglaublich dankbar.“

„Wir sind autark und unabhängig von derzeitigen Marktgegebenheiten. Wir sind Herr im eigenen Haus und werden das auch bleiben“, sagte Hopfner unter großem Applaus. Für das Financial Fairplay, das die UEFA gerade einführt, sei der FCB „im Gegensatz zu anderen europäischen Klubs bestens gerüstet. Die Regeln des Financial Fairplay leben wir seit Jahren.“ Auch nächstes Jahr werde der Klub wieder ein positives Ergebnis vorlegen können, ist Hopfner überzeugt. Voraussetzung sei aber sportlicher Erfolg. „Ein Jahr ohne Titel ist ein verlorenes Jahr. Das brauchen wir nicht zweimal in Folge.“

Die Deutsche Meisterschaft gab Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, als klares Ziel für diese Saison aus. Von einem Triumph in der Champions League - das Finale 2012 findet in der Allianz Arena statt - wagt er hingegen, nur „vorsichtig“ zu träumen. „Die Mannschaft hat die Qualität. Aber man braucht auch Glück. Als Parole möchte ich ausgeben: Versuchen ja, verlangen bitte nein! Druck ist im Fußball manchmal kontraproduktiv.“

'Der Trend ist positiv'

Die bisherigen Leistungen in dieser Saison stimmen Rummenigge auf jeden Fall zuversichtlich, auf der nächsten Jahreshauptversammlung auch wieder Trophäen präsentieren zu können. In der Bundesliga und in seiner Champions-League-Gruppe ist der FCB Tabellenführer, im DFB-Pokal hat er das Achtelfinale erreicht. Spitze findet der FCB-Vorstandschef dabei auch „die Art und Weise, wie die Mannschaft im Moment auftritt. Wir können alle stolz und zufrieden sein. Unsere Mannschaft spielt erstklassigen Fußball. Der Trend ist positiv - und wie Uli Hoeneß immer sagt: The trend is your friend.“


Entscheidenden Anteil am derzeitigen Erfolg habe die Transferpolitik im vergangenen Sommer, sagte Hoeneß. „Hut ab!“, sagte der Präsident in die Richtung von Rummenigge, Hopfner und Sportdirektor Christian Nerlinger. „Was in diesem Jahr an Transfers geleistet wurde, ist unglaublich. Alle Schwachstellen, die wir in der Mannschaft hatten, sind ausgemerzt worden.“

'Glücksgriff' Heynckes

Vor allem zwei Verpflichtungen hoben die Verantwortlichen an diesem Abend unter großem Applaus der versammelten Mitglieder hervor: die von Manuel Neuer (Hoeneß: „Der beste Torwart der Welt. Er passt zum FC Bayern wie kaum ein anderer.“) und die von Trainer Jupp Heynckes. „Diese Entscheidung war ein Glücksgriff“, sagte Rummenigge, „er macht seinen Job bemerkenswert. Unaufgeregt und mit höchster Qualität. Es ist ihm wunderbar gelungen, die Balance zwischen unserer spektakulären Offensive und einer Defensive, die Beton anrührt, hinzubekommen.“

Eine Verlängerung von Heynckes' bis 2013 laufenden Vertrag kann sich Rummenigge gut vorstellen. Doch das habe Zeit. „Jupp will im Moment keinen Vertrag verlängern. Nicht weil er 2013 aufhören will, sondern weil er sagt: Ich will erst einmal die Ziele in dieser Saison einfahren“, erzählte Rummenigge. „In aller Ruhe“ warte man daher mit Gesprächen bis nächsten Sommer.

Hoeneß zufrieden

Nicht nur an dieser Stelle wurde viel geklatscht im AUDI Dome, der bei seinem Debüt als Veranstaltungsort für die Jahreshauptversammlung von Hoeneß als „ein Stück Heimat“ für die große Bayern-Familie gelobt wurde. Nach dreieinhalb Stunden konnte der FCB-Präsident die Versammlung schließlich beenden. „Ein moderner Verein, der in den Wurzeln der Tradition verhaftet ist, aber den Blick für die Zukunft nicht verloren hat - das ist der FC Bayern München 2011“, stellte er zufrieden fest, „ich bin stolz, Präsident dieses Vereins zu sein.“

'Eine zentrale Plattform'
Startschuss für die neue ECA-Homepage
09.11.2011

Sie ist die offizielle Vertretung der europäischen Fußballklubs und FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist ihr Vorsitzender: die European Club Association, kurz ECA. Im Januar 2008 wurde sie von 16 Klubs gegründet, mittlerweile ist sie auf 201 Vereine aus allen 53 UEFA-Mitgliedsverbänden angewachsen. Zentraler Anlaufpunkt der ECA, für Mitglieder wie für Interessierte, ist die ECA-Homepage, die am Mittwoch unter der Adresse www.ecaeurope.com runderneuert an den Start ging.

„Wir freuen uns mit der neuen ECA-Homepage eine zentrale Plattform zum Austausch der europäischen Klubs geschaffen zu haben“, freute sich Rummenigge über den Launch des neuen Aushängeschilds der ECA. Die Website informiert über aktuelle Tätigkeiten, Events und Projekte der ECA (zum Beispiel dem Besuch der ECA Youth Task Force beim junior team des FC Bayern), stellt die ECA umfassend vor (Struktur, Mitglieder, Ziele), liefert aktuelle Ranglisten (Fünfjahreswertung, Teamkoeffizienten) und einiges mehr.

Wer wissen möchte, was innerhalb der ECA diskutiert wird, welche Forderungen die ECA vertritt und wo der FC Bayern im Vergleich mit anderen europäischen Klubs steht, ist auf der neuen Website genau richtig. Hier geht’s zur neuen ECA-Homepage.

Unterhaltungselektronik-Partner
Samsung weitet Engagement beim FCB aus
29.10.2011

Beide sind Global Player, beide verfügen über eine ausgefeilte Technik, beide spielen in der obersten Liga - jetzt bilden Samsung und der FC Bayern ein Team, oder genauer gesagt: Sie rücken noch enger zusammen. Denn bereits seit einem Jahr ist Samsung Partner des FC Bayern, diese ursprünglich auf mobile communication konzentrierte Kooperation wurde jetzt ausgeweitet. Ab sofort ist die Samsung Electronics GmbH auch offizieller Unterhaltungselektronik-Partner des deutschen Rekordmeisters.

„Wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir Samsung als Partner gewinnen konnten“, freute sich Karl-Heinz Rummenigge bei der Vorstellung der Zusammenarbeit am Samstag vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. „Samsung ist Marktführer in Sachen Audio, Video, Fernseher, Tablets und Smartphones“, wusste der Vorstandsvorsitzende des FCB zu berichten. „Und wir sind immer bemüht unsere Technik zu verbessern, auf dem Platz und außerhalb.“

'Jedes Spiel großes Kino'

„Ich glaube, wir starten in eine ausgesprochen fruchtbare Partnerschaft“, sagte Hans Wienands, Senior Vice President Samsung Electronics GmbH. Der FC Bayern stehe für Leidenschaft. „Auch wir versuchen, Begeisterung zu wecken mit unseren Produkten.“ Und das gelingt zum Beispiel mit den Samsung Smart TVs, die gestochen scharfe 3D-Bilder liefern. Auf Knopfdruck wandelt diese neueste TV-Gerätegeneration sogar herkömmliche 2D-Aufnahmen in Echtzeit in plastische 3D-Bilder um, getreu dem Motto: Jedes Spiel großes Kino.

Und das ist noch lange nicht alles. Wer während des Spiels mit anderen Fans mitfiebern möchte, kann über die Social TV-Funktion der Samsung Smart TVs Twitter- und Facebook-Nachrichten lesen, ohne den Blick vom Spielfeld zu lassen: Die neuesten Einträge werden auf dem Monitor direkt neben dem TV-Bild dargestellt. „Mit Samsung Smart TVs können Fans unserer Mannschaft auch von zuhause aus ganz nah sein und spannende Spiele beinahe so erleben, als seien sie selbst im Stadion“, sagte Rummenigge.

Bayern-App auf dem TV-Bildschirm

Auch die Bayern-App, die Besitzern eines Samsung-Smartphones bereits seit letztem Jahr exklusive Inhalte bietet, läuft in Kürze auf den Samsung Smart TVs. Aktuelle Nachrichten, Matchcenter, FCB.tv-Videos und vieles mehr sind so künftig auch auf dem TV-Bildschirm abrufbar.

Spielfeld der neuen Partnerschaft ist aber auch die Allianz Arena. Samsung stattet das komplette Stadion mit HD-Fernsehern aus (ca. 300 Geräten), im Presseclub bildet nun keine Sponsorenwand, sondern eine hochmoderne, 5x2 Meter große LED-Wand den Hintergrund für Pressekonferenzen. „So etwas gibt es noch nicht im Fußball. Wir sind der erste Klub mit so einer LED-Wand“, sagte Andreas Jung, stellvertretender Vorstand des FC Bayern.

Langfristige Partnerschaft angedacht

Profitieren wird darüber hinaus die neue FCB-Erlebniswelt, die im kommenden Mai eröffnet wird. Hier werden 100 bis 150 Samsung TV-Geräte die Klubgeschichte aufleben lassen. Rummenigge freut sich schon auf eine „eine Erlebniswelt auf allerhöchstem technischem Niveau“.

Die neue Partnerschaft zwischen Samsung und dem FC Bayern ist erst einmal auf ein Jahr veranschlagt. Doch dies soll nur der Start sein, wie Jung erklärte: „Beide Seiten sind ganz klar an einer langfristigen Kooperation interessiert.“

Weiter Exponate gesucht
Die FC Bayern Erlebniswelt eröffnet im Mai 2012
30.08.2011

Im Mai 2012 soll es endlich so weit sein, dann wird der große Wunsch vieler Anhänger des FC Bayern Realität: Der deutsche Rekordmeister will noch vor dem Champions-League-Finale in München sein Museum in der Allianz Arena eröffnen. Aber es soll kein Museum im herkömmlichen Sinne werden, es wird eine Erlebniswelt. „Der FC Bayern arbeitet derzeit auf Hochtouren an der weltweit besten und innovativsten Ausstellung zur Geschichte eines Fußballklubs“, sagt Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG.

Die Erlebniswelt des FC Bayern soll ein Ort der Emotionen werden, in dem die Erfolgsgeschichte des Klubs, Pokale und Trophäen, die großen Spieler- und Trainer-Persönlichkeiten, Filme und Geschichten von der Gründung 1900 bis heute gezeigt und in Szene gesetzt werden. Ein großer Themenbereich beschäftigt sich natürlich auch mit den Fans und den Fanclubs.

Anfang Juni 2011 wurde mit den Bauarbeiten im Bereich der Markenwelt in der 3. Ebene der Arena begonnen, alles läuft nach Plan. Und neben den Mitgliedern und Fans, die der Erlebniswelt bereits tolle Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt haben, helfen auch die vielen Stars von einst und heute mit, dass sich die Vitrinen füllen.

Die goldene Siegeruhr von Conny Heidkamp, dem Meister-Kapitän der legendären Mannschaft von 1932, der Spielball des Europacup-Finales der Pokalsieger von 1967, den Siegtorschütze Bulle Roth dem Schiedsrichter nach dem 1:0 gegen die Glasgow Rangers in Nürnberg entlocken konnte, das Trikot, das Patrik Andersson 2001 in Hamburg bei seinem Last-Minute-Tor zum Titelgewinn getragen hat, oder die Torjäger-Kanone von Mario Gomez aus der vergangenen Saison - alles Exponate, die u.a. exklusiv in der FC Bayern Erlebniswelt ausgestellt werden und auf die sich die Bayern-Fans freuen dürfen.

Aber das ist noch lange nicht alles. Die nunmehr 111-jährige Geschichte wird in einzelnen Zeiträumen lebendig dargestellt. Filme, Bilder, Texte, Dokumente, Modelle, zahlreiche Exponat-Vitrinen sowie Statistik-Terminals geben einen profunden Einblick in das Phänomen FC Bayern. Das originale Präsidiumszimmer aus der Geschäftsstelle wird zu sehen sein, unzählige Pokale und Trophäen sind in der Schatzkammer ausgestellt. In der Hall of Fame werden Bayerns ehemalige Weltklassespieler um Franz Beckenbauer, Sepp Maier und Gerd Müller ihren gebührenden Platz finden. Die Europacupsieger-Trainer Udo Lattek, Dettmar Cramer und Ottmar Hitzfeld verraten, wie sie ihre Mannschaften früher vor großen Spielen taktisch eingestellt und motiviert haben. Zudem warten vor allem für die jüngeren Fans viele interaktive Überraschungen an modernsten Simulationsgeräten und Computern, die richtig Spaß machen.

So ein großes Projekt ist natürlich ohne die Mithilfe der Mitglieder und Fans nicht möglich. Seit August letzten Jahres arbeitet das Erlebniswelt-Team deshalb unermüdlich, um interessante Exponate für die Erlebniswelt an Land zu ziehen. Nach wie vor werden Gegenstände gesucht, die in der Erlebniswelt ausgestellt werden können und so jedem Fan die Möglichkeit geben, Teil dieser Ausstellung zu werden.

Exponate gesucht

Jedes Objekt soll mit einer Geschichte verbunden sein und auch ein Stück Historie des Vereins erzählen. Gesucht werden u.a. alte original Trikots wie z.B. von der Meister-Mannschaft 1932, alte Schuhe, Pokale und Wimpel oder Zeitdokumente von 1900 bis heute. Dabei kann es sich um Briefe, Dokumente, Archiv-Material, Bücher, Zeitungsartikel, Bilder, Zeichnungen, Fotos, Fotoalben, Filme oder Tondokumente aller Art handeln, auch alte Tickets und Spielplakate zeugen von der ruhmreichen Geschichte des FC Bayern.

Wenn Sie der Meinung sind, ein mögliches Ausstellungsstück zu besitzen oder uns mit wichtigen Hinweisen zu ganz besonderen Exponaten behilflich sein zu können, bitten wir Sie, sich per E-Mail erlebniswelt@allianz-arena.de oder postalisch (Allianz Arena München Stadion GmbH, „Erlebniswelt FC Bayern“, Werner-Heisenberg-Allee 25, 80939 München) an uns zu wenden.

Größtes Fußballbuch der Welt
Noch Exemplare der Bayern-Chronik erhältlich
06.10.2011

Franz Beckenbauer war der erste, der sie erhielt: Die neue Bayern-Chronik. Am Rande des Playoff-Spiels in der Champions-League-Qualifikation gegen den FC Zürich (17. August) wurde sie dem Ehrenspielführer des FC Bayern aus den Händen von Vorstand Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß überreicht. Unter dem Titel „4 Sterne und 111 Jahre“ finden die Fans des deutschen Rekordmeisters im größten Fußballbuch der Welt (50×70 Zentimeter groß, fast 30 Kilo schwer und 556 Seiten in einer edlen, handgefertigten und limitierten Ausführung) alles Wissenswerte aus der langen Historie des FCB.

Die Chronik, die anlässlich des 111. Geburtstags des Vereins am 27. Februar 2011 aufgelegt wurde, ist seit Ende der vergangenen Saison zu erwerben. Sie ist allerdings nicht im Handel erhältlich, sondern kann zum Stückpreis von 2.999 Euro exklusiv über die Webseite www.fcbayern-chronik.de gekauft werden.

„Das ist ein großes Projekt, das ist mehr als ein Buch“, hatte Rummenigge bei der Präsentation gesagt. Das Werk, das auf 4.111 Exemplare limitiert ist, sei „ein außergewöhnliches und ambitioniertes Projekt, was aber schon zu uns passt. Es ist sicherlich etwas nicht Alltägliches“, so Rummenigge. 

Verarbeitung und Inhalt außergewöhnlich

Die Größe der Chronik ist ebenso außergewöhnlich wie der Inhalt und die Verarbeitung. Jedes Exemplar wird beim Buchbinder handgefertigt und somit zu einem Unikat. Die Käufer erhalten mit der Chronik ein personalisiertes Zertifikat, welches von Rummenigge und Hoeneß persönlich unterzeichnet wird. Das elegante Cover, vorne und hinten bestehend aus ein Zentimeter starkem Birkenholz, das mahagonifarben gebeizt ist, wird am Rücken mit einem echten Ledereinband gehalten und sorgt dafür, dass das Buch sicher in den Stand kommt.

Auch inhaltlich hat das Buch einiges zu bieten. So sind bedeutsame Vereins-Dokumente ebenso zu bewundern wie der erste Spielervertrag von Gerd Müller. Dazu gibt es zahlreiche Portraits, Interviews, ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Säbener Straße und der Allianz Arena, eine umfassende Statistik zu 111 Jahren FC Bayern und zahlreiche exklusive und zum Teil noch nie veröffentlichte großformatige Fotos.

FCB feiert neuen Vereinsrekord
18.09.2011

Auch auf Schalke stand die Null beim FC Bayern. Im achten Pflichtspiel in Folge blieb der deutsche Rekordmeister ohne Gegentor (und erzielte dabei selbst 23 Treffer!) - das ist Vereinsrekord! Die bislang längste Zu-null-Phase seiner Klubgeschichte hatte der FC Bayern vor 13 Jahren erlebt. Zwischen Dezember 1998 und März 1999 waren die Münchner in sieben Pflichtspielen am Stück ohne Gegentor geblieben. Und es ist ja bekannt, wo der Weg der Zu-null-Bayern in jener Saison hinführte: zur Meisterschaft, ins DFB-Pokal- und ins Champions-League-Finale.

Hoeneß ehrt Vorbilder für Zivilcourage
10.09.2011

Anlässlich des zweiten Todestages von Dominik Brunner am 12. September hat Uli Hoeneß am Samstag vor dem Anpfiff des Bundesligaspiels gegen den SC Freiburg 13 Vorbilder für Zivilcourage ausgezeichnet. Auf dem Rasen der Allianz Arena überreichte der FCB-Präsident, der auch als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums der Dominik-Brunner-Stiftung fungiert, jedem unter großem Applaus der Fans eine Urkunde und einen Pin Zusammenhalt macht stark in Silber. Die couragierten Mitbürger können sich zudem über eine finanzielle Anerkennung für ihre Hilfsbereitschaft in Höhe von 300 Euro freuen.

Runder Geburtstag
Bayern-Legende Paul Breitner wird 60
05.09.2011

In seiner aktiven Zeit galt Paul Breitner als Querkopf oder Revoluzzer - selbst was anfangen kann der Weltmeister von 1974 mit den Charakterisierungen von damals heute nicht. „Niemand weiß, was das eigentlich bedeuten soll. Es gibt immer wieder so dümmliche Floskeln. Das steht irgendwo im Raum und da sag' ich, was versteht man darunter? Warum ordnet man einen so ein? Das ist eine zerlatschte Floskel“, sagte Breitner, der am heutigen Montag seinen 60. Geburtstag feiert. „Ich habe 60 Jahre auf dem Buckel - und möchte auch nicht mehr wie ein 20-Jähriger sein.“

Am 5. September 1951 wurde Breitner im bayerischen Kolbermoor geboren, in 285 Bundesliga Spielen (93 Tore) schwang er sich zu einem der ganz Großen im deutschen Fußball auf. Weltmeister 1974 („der absolute Höhepunkt“) - auch dank seines Elfmetertores im Finale gegen Holland (2:1) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. „Ich war für den Elfmeter nicht vorgesehen, ich stand aber als nächster am Ball“, bekannte der damalige Torschütze hinterher.

Zudem wurde Breitner Europameister 1972, Europapokalsieger 1974, Meister und Pokalsieger in Deutschland, Meister und Pokalsieger in Spanien, Fußballer des Jahres - eigentlich gibt es nichts, was er nicht gewonnen hat. Der heute 60-Jährige stand allerdings nicht nur wegen der Erfolge im Fokus, sondern auch weil er anders war. Breitner eckte an, machte „Theater“, wie er heute selber sagt. „Ich habe die Leute bewusst in eine Situation gebracht, dass sie mich katalogisiert und glaubten, erkannt zu haben“, sagte der Vater dreier Kinder.

„Ich habe ein großes Ziel gehabt, als ich beim FC Bayern 1970 anfing: Ich habe mir gesagt, egal wie lange ich hier bin, ich werde nicht greifbar sein.“ Typen wie es Breitner einst war, sterben in der Bundesliga aus. Oder sind es schon längst. „Die sind nicht mehr zeitgemäß“, meinte der 60-Jährige. „Wir haben heute ein Miteinander, das es jedem jungen Menschen wahnsinnig schwer macht, sich zu einem echten Typen mit Ecken und Kanten zu entwickeln. Die Gesellschaft fordert sie zwar immer ein, aber will eigentlich keine Ausreißer.“

Rolle beim FCB 'macht viel Freude'

Nach dem Ende der Karriere mit Stationen beim FC Bayern, Real Madrid und Eintracht Braunschweig schaltete Breitner ein paar Jahre komplett ab, hatte nicht einmal mehr Interesse an der Bundesliga. „Das braucht man zwischendurch, ein, zwei Jahre, die man so wenig mit diesem runden Ding zu tun hat“, betonte der 48-malige Nationalspieler. Mittlerweile hat er den Fußball so in seinem Leben integriert, dass dieser einen wichtigen Platz habe, aber ihn selbst nicht einschränke.

 „Die Rolle hier beim FC Bayern macht mir sehr viel Freude“, sagte Breitner. Beim deutschen Rekordmeister arbeitet er derzeit als Markenbotschafter. Zudem ist Breitner UEFA-Botschafter für das Champions-League-Finale 2012 in der Allianz Arena. Und auch auf dem Platz sorgt er immer noch das ein oder andere Mal für Furore. Im FC Bayern-Allstars-Team kickt er an der Seite von Klaus Augenthaler oder Andreas Brehme.
Kein Bundesliga-Trainer Breitner

Ob ihn ein höherer Posten beim FC Bayern nicht reizen würde? Da wartet Breitner nicht einmal das Ende der Frage ab. „Das wollte ich nie“, betonte er. „Das ist ja auch etwas, was Millionen Menschen nicht kapiert haben, warum es mich 23 Jahre nicht zum FC Bayern gezogen hat. Ich wollte ein anderes Leben führen und das ließ sich nicht mit einem Job im Tagesgeschäft vereinbaren.“


Deshalb, und weil er keine Chance, sah etwas zu verändern, gab es auch keinen Bundesliga-Trainer Paul Breitner. Aber an der Spitze des Nationalteams sah er sich nach der WM-Enttäuschung 1998 „zu Zeiten des schlimmsten Rumpelfußballs“ und einem Gespräch mit dem DFB-Präsidenten Egidius Braun schon. „Ich habe mich 17 Stunden als Teamchef gefühlt“, sagte Breitner, „aber ich habe ihm gesagt, dass er mich nicht durchbringen würde beim Präsidium, weil zu viele Leute dort vor mir Angst haben“.

Ohne Angst, sondern mit Freude blickt Breitner auf das Jahr 1974 zurück. Neben dem WM-Finale ist dem Ex-Bayern-Profi besonders eine Partie in Erinnerung geblieben: Das Europacup-Finale gegen Atletico Madrid, das die Münchner im Wiederholungsspiel für sich entschieden. „Dieses 4:0 nach dem 1:1 ist ganz weit vorn in den Rangliste der größten Erinnerungen“, sagte Breitner. Und: „Ein Spiel mit Real Madrid im Viertelfinale gegen Derby County. Da haben wir das Hinspiel 1:4 verloren und das Rückspiel 5:1 gewonnen vor mindestens 170.000 Leuten im Bernabeu. 120 Minuten Emotionen und Atmosphäre. Das hat einen getragen“, blickt Breitner zurück. Man merkt: Er ist immer noch mit Herz und Seele dabei.

Joghurt- und Quark-Partner für Bayern
08.08.11

München - Der FC Bayern hat einen neuen Ernährungspartner. Die Zusammenarbeit wurde am Montag vom Rekordmeister bekanntgegeben.

Anlässlich des ersten Heimspiels der aktuellen Bundesliga-Saison trafen sich Karl-Heinz Rummenigge (rechts), Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, und Christian Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Ehrmann AG, und besiegelten die neue Partnerschaft per Handschlag.

Die Familien-Molkerei Ehrmann ist nun "Offizieller Ernährungspartner" und "Offizieller Partner des FCB KidsClub" - das gab der FC Bayern am Montag bekannt.

Das Unternehmen unterstützt die Spieler täglich mit Produkten aus einem vielfältigen Sortiment an Joghurt-, Quark- und Dessertprodukten.
Die schönsten Spielerfrauen der Welt: Shakira und ihre Kolleginnen

Zusätzlich zur Partnerschaft mit dem SC Freiburg als Haupt- und Trikotsponsor engagiert sich die Familien-Molkerei nun auch beim FC Bayern. "Wir sind stolz darauf, dass wir mit zwei erstklassigen Vereinen der Bundesliga zusammenarbeiten dürfen!", so Christian Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Ehrmann AG.

Beim neuen bayerischen Partner ist er sich sicher: "Die neue Zusammenarbeit wird für beide Partner erfolgversprechend – und Erfolg ist das, was uns gemeinsam antreibt."

Die Nummer 1
Manuel Neuer ist Fußballer des Jahres
31.07.2011

Manuel Neuer ist Deutschlands Fußballer des Jahres. Die Nummer eins des FC Bayern erhielt bei der alljährlich vom Fachmagazin kicker unter Sportjournalisten durchgeführten Wahl die meisten Stimmen. Neuer ist damit der erste Torwart seit Oliver Kahn 2001, der zum Fußballer des Jahres gewählt wurde. Platz zwei ging mit Torschützenkönig Mario Gomez ebenfalls an einen FCB-Profi.

„Es ist eine große Ehre für mich“, freute sich Neuer gegenüber dem kicker über die Auszeichnung, mit der er nicht gerechnet hatte. „Als ich es erfuhr, dachte ich, da macht jemand ein Späßchen. Ich bin total überrascht, weil es außerdem nicht alltäglich ist, dass ein Torwart gewählt wird.“

Herausragende Leistungen

Mit herausragenden Leistungen verdiente sich der 25-Jährige in der letzten Saison die Auszeichnung, damals noch im Trikot des FC Schalke 04. „Dass die Schalker trotz der durchwachsenen Ergebnisse in der Bundesliga noch eine erfolgreiche Saison hinlegten, hatten sie zu weiten Teilen ihrem Mannschaftskapitän Manuel Neuer zu verdanken“, schreibt der kicker.

Am DFB-Pokal-Sieg und dem Einzug ins Champions-League-Halbfinale hatte der deutsche Nationaltorhüter maßgeblichen Anteil. „Das war wohl die beste Leistung, die ich von einem Torhüter in einem Spiel gegen uns gesehen habe“, sagte Sir Alex Ferguson, nachdem Neuer im Halbfinale der Königsklasse Manchester United zur Verzweiflung gebracht hatte.

Nachfolger von Robben, knapp vor Gomez

Lohn einer starken Saison war das Prädikat Weltklasse, das ihm vom kicker als einzigem Bundesligaprofi neben Arjen Robben vor wenigen Wochen verliehen wurde. Und jetzt die Wahl zum Fußballer des Jahres, womit er Vorjahressieger Robben nachfolgt. Insgesamt 210 Stimmen erhielt Neuer, 20 mehr als Gomez, der mit 39 Toren in 45 Pflichtspielen ebenfalls auf ein überragendes Jahr zurückblicken kann.

Insgesamt beteiligten sich 972 Journalisten an der Wahl, die der kicker seit 1960 durchführt. Herausgeber Rainer Holzschuh wird Neuer am kommenden Sonntag vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena auszeichnen.

Das Ergebnis der Wahl zum Fußballer des Jahres 2011:
1. Manuel Neuer (210 Stimmen)
2. Mario Gomez (190)
3. Nuri Sahin (Borussia Dortmund, 142)
4. Mario Götze (Borussia Dortmund, 101)
5. Mesut Özil (Real Madrid, 86)
6. Mats Hummels (Borussia Dortmund, 43)
7. Raul (FC Schalke 04, 27)
8. André Schürrle (FSV Mainz 05, 25)
9. Marco Reus (Borussia Mönchengladbach, 22)
10. Arjen Robben (18)

Aufsichtsrat des FC Bayern verlängert Verträge von Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner
11.05.2011

Die Führung der FC Bayern München AG bleibt in bewährten Händen. Der Aufsichtsrat des Klubs, unter Vorsitz von Präsident Uli Hoeneß, hat bei seiner Sitzung am vergangenen Montag, den 9. Mai 2011, die Verträge des Vorstands verlängert.

Karl-Heinz Rummenigges (55) Vertrag als Vorstandsvorsitzender wurde bis zum 31.12.2013 verlängert, der des Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, Karl Hopfner (58), auf eigenen Wunsch bis zum 31.12.2012.

„Der Aufsichtsrat des FC Bayern München hat sich einstimmig für die Vertragsverlängerungen des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge und seines Stellvertreters Karl Hopfner ausgesprochen,“ erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Uli Hoeneß, „wir freuen uns, dass wir mit Karl-Heinz Rummenigge eine Einigung bis 31.12.2013 und mit Karl Hopfner bis 31.12.2012 erzielen konnten. Dies gewährleistet, dass die erfolgreiche Arbeit in der FC Bayern München AG kontinuierlich fortgesetzt wird.“


Uli Hoeneß
Aufsichtsratsvorsitzender
FC Bayern München AG

FCB und adidas verlängern bis 2020
19.04.2011

Die ersten 50 gemeinsamen Jahre sind vorbei, jetzt hat für den FC Bayern und adidas das nächste Kapitel begonnen. Am Dienstag gaben der deutsche Rekordmeister und der fränkische Sportartikel-Hersteller die Verlängerung ihrer Partnerschaft bis 2020 bekannt. „Wir sind sehr glücklich, dass die jahrzehntelange, von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägte Partnerschaft zwischen dem FC Bayern und adidas über einen weiteren Zeitraum von mindestens acht Jahren bestehen bleibt“, sagte Karl-Heinz Rummenigge, „es gibt keinen besseren Partner als adidas.“

 „Voller Freude und Stolz“ war auch Herbert Hainer, der Vorstandsvorsitzende der adidas Gruppe, die auch Anteilseigner an der FC Bayern München AG ist. Seit 50 Jahren sei adidas Partner des Rekordmeisters, betonte Hainer, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG ist. Eine derart lange Partnerschaft sei „einzigartig im Fußball. Sie ist aufgebaut auf Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. Ich freue, dass wir diesem erfolgreichen Kapitel von 50 Jahren ein weiteres hinzufügen können.

„Es sind 50 Jahre Vertrauen und eine freundschaftliche Partnerschaft gewachsen“, betonte Rummenigge, dass die Beziehung zwischen Bayern und adidas über ein normales Sponsoring hinausgeht. „Das ist mehr als eine Geschäftsbeziehung“, sagt auch Uli Hoeneß, „da ist eine tiefe Verbundenheit, es sind auch Freundschaften entstanden. Mit adidas und Herbert Hainer konnte man immer reden. So etwas verstehe ich von Partnerschaft, wir haben sie wirklich gelebt.“

Von einem „gegenseitiges Befruchten“ sprach Karl Hopfner, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des FC Bayern. „Diese Partnerschaft ist keine Einbahnstraße.“ Einen Wechsel des Ausrüsters habe man daher nie in Erwägung gezogen, berichtete Rummenigge, der seit seinem Wechsel zum FC Bayern (1974) adidas kennen und schätzen gelernt hat. „adidas weiß, was sie am FC Bayern haben, wir wissen, was wir an adidas haben.“ Bis 2020 gehen beide weiter Hand in Hand - „mindestens“, wie Rummenigge sagte.

Bis Saisonende
Andries Jonker übernimmt Profi-Team
10.04.2011

Um 11.52 Uhr verließ Thomas Müller als Erster das Leistungszentrum des FC Bayern an der Säbener Straße. Ihm folgte Toni Kroos, erst dann trat auch der neue Verantwortliche im sportlichen Bereich nach draußen: Andries Jonker soll nach der Beurlaubung von Louis van Gaal den Rekordmeister in den verbleiben fünf Spielen wieder auf Kurs bringen und die Qualifikation zur Champions League sichern.

„Wir wollten einen Mann haben, der die Verhältnisse hier kennt, der weiß, was zu ändern ist“, begründete Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge einen Tag nach dem mageren 1:1-Remis beim 1. FC Nürnberg und dem damit verbundenen Abrutschen auf Platz vier die Wahl Jonkers zum vorläufigen Chef-Trainer bis zum Ende der laufenden Saison. Ihm zur Seite stehen Hermann Gerland, Marcel Bout und Walter Junghans als Torwarttrainer.

FC Bayern beurlaubt Louis van Gaal
10.04.2011

Der FC Bayern München beurlaubt mit sofortiger Wirkung seinen Cheftrainer Louis van Gaal (59). Darüber wurde der Fußballlehrer am Samstagabend, den 9. April 2011, nach der Rückkehr aus Nürnberg in München informiert.

Vorstand, Sportdirektor und Präsident des FC Bayern München haben diese Entscheidung gemeinsam getroffen. Nach dem 1:1 am Samstag in Nürnberg, dem erneuten Abrutschen auf Tabellenplatz vier und der Gefahr, das Minimalziel, die Qualifikation zur UEFA Champions League nicht zu erreichen, wurde diese Entscheidung im Sinne des FC Bayern getroffen. Mit Louis van Gaal werden auch seine Assistenten Frans Hoek, Jos van Dijk und Max Reckers beurlaubt.

Mit der Aufgabe, die Mannschaft bis zum Saisonende zu betreuen, wurde Andries Jonker (48) von den Verantwortlichen des FC Bayern beauftragt. Ihm zur Seite stehen die Assistenten Hermann Gerland (56), Marcel Bout (47) und als Torwarttrainer Walter Junghans (52).

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05.04.2011

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Weltgrößtes E-Jugend-Turnier
FCB unterstützt den Merkur CUP 2011
30.03.2011

Ob Thomas Müller beim FC Bayern spielen würde, wenn es den Merkur CUP nicht gebe? Schwer zu sagen. Jedenfalls wurde der heutige Nationalspieler und WM-Torschützenkönig vom FC Bayern bei diesem Jugendturnier entdeckt. Im Jahr 2000 war das, Müller spielte damals noch für den TSV Pähl. Ein paar Monate später war er ein Bayer.

Der FC Bayern und der Merkur CUP (im Foto Karl-Heinz Rummenigge mit Organisationsleiter Uwe Vaders), das ist schon eine besondere Verbindung. Nicht nur wegen Müller. Der deutsche Rekordmeister ist mit acht Titeln auch Rekordsieger beim größten E-Jugendturnier der Welt, dessen 17. Auflage am vergangenen Freitag gestartet wurde. Stargast bei der Auftaktveranstaltung in Planegg war Jörg Butt.

440 Mannschaften mit über 6.000 Spielern kämpfen jetzt wieder um den Pokal. Das Finalturnier findet am 16. Juli statt. Und der FC Bayern ist wieder mittendrin. Nicht nur mit einer Mannschaft, sondern auch als Partner. Denn der Rekordmeister stellt tolle Preise zur Verfügung: fast 300 Tickets für Bayern-Spiele in der Allianz Arena und 16 original signierte Trikots.

Beckenbauer auf UEFA-Kongress verabschiedet
23.03.2011

Mit einem „Spezialpreis“ ist Franz Beckenbauer auf dem UEFA-Kongress in Paris vom wiedergewählten UEFA-Präsidenten Michel Platini verabschiedet worden. Der 55 Jahre alte Franzose überreichte dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern am Dienstag im Grand Palais einen großen Bilderrahmen mit Zitaten und guten Wünschen von Fußball-Größen wie Eusébio, Bobby Charlton, Johan Cruyff oder Pelé.

„Lieber Kaiser“, sagte Platini auf Deutsch, ehe er dem langjährigen UEFA- und FIFA-Funktionär Beckenbauer für dessen Engagement in den internationalen Fußball-Gremien dankte. „Wir respektieren das und bedauern das“, meinte der Franzose zu Beckenbauers Abschied. Der 65-Jährige scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA aus. Zu seinem Nachfolger wurde DFB-Präsident Theo Zwanziger gewählt.

„Es ist mir nicht leicht gefallen, die UEFA zu verlassen, die FIFA zu verlassen. Ich habe mich für die Familie und gegen den Fußball entschieden“, sagte Beckenbauer. Sichtlich bewegt fügte der frühere Weltklassespieler hinzu: „Ich war lange Jahre in der Verantwortung, irgendwann erreicht man einen Punkt, wo man sagt: Es reicht, die Familie hat Vorrang.“

Verspätete WM-Ehrung für Thomas Müller
9.03.11
München - Acht Monate nach dem Abpfiff in Südafrika ist Nationalspieler Thomas Müller als bester Jungprofi der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ausgezeichnet worden.


Als dritter Deutscher nach Franz Beckenbauer (1966) und Lukas Podolski (2006) erhielt der Offensivspieler vom FC Bayern am Mittwoch im Münchner Olympiastadion die Trophäe des Weltfußballverbandes (FIFA). “Ich freue mich wahnsinnig über den Preis, auch wenn es beim FC Bayern gerade etwas schwieriger läuft“, sagte der 21-Jährige. “Die WM war ein super Erlebnis, ein echtes Highlight für mich. Wir sind als Mannschaft gut aufgetreten, das hat es mir leicht gemacht.“

Van Gaal Trainer bis Saisonende - Einver-nehmliche Vertragsauflösung zum 30.6.2011
07.03.2011

Am heutigen Montag, den 7. März 2011, hat ein Gespräch des Vorstand des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner, Sportdirektor Christian Nerlinger und Cheftrainer Louis van Gaal zur aktuellen Situation stattgefunden. Als Fazit dieses Treffens wurde folgendes festgelegt:

Louis van Gaal bleibt Cheftrainer des FC Bayern München bis zum Saisonende am 30.6.2011.
der ursprünglich bis zum 30.6.2012 laufende Vertrag zwischen dem FC Bayern München und Louis van Gaal wird in beiderseitigem Einvernehmen zum Ende dieser Saison aufgelöst.
Grund für die Auflösung des Vertrages ist die unterschiedliche Auffassung über die strategische Ausrichtung des Klubs.

Alle Beteiligten sind sich einig darüber, dass in der derzeit schwierigen sportlichen Situation des FC Bayern München gemeinsam sämtliche Kräfte eingesetzt werden, um die sportlichen Mindestziele dieser Saison noch zu erreichen.

111 Jahre FC Bayern
'Das Aushängeschild des deutschen Fußballs'
26.02.2011

Was am 27. Februar 1900 von 17 Fußball-Begeisterten um den ersten Präsidenten Franz John in einer revolutionären Stunde in einem Münchner Gasthaus begann, ist 111 Jahre später eine der bekanntesten Marken im Weltfußball geworden. Mit über 167.000 Mitgliedern und einem Jahresumsatz von konsolidiert über 350 Millionen Euro ist der FC Bayern der größte deutsche Sportverein und international auf Augenhöhe mit dem FC Barcelona, Manchester United und Real Madrid. Zudem - und das ist nicht selbstverständlich - ist der FC Bayern wirtschaftlich kerngesund.

„Ich denke, der FC Bayern ist ein einzigartiger Klub, nicht nur national, sondern auch international“, sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge im Gespräch mit fcbayern.de. „Unser Klub genießt einen unglaublich hohen Respekt in der Welt des Fußballs. Das hat er nicht nur durch seine Erfolge, sondern auch durch Seriosität und Solidität erreicht. So ist der FC Bayern zum Aushängeschild des deutschen Fußballs geworden“, so Rummenigge weiter. „Es ist einfach eine wunderbare Aufgabe, diesen Klub mitführen zu dürfen.“

Vor allem in den letzten 40 Jahren haben die Münchner alles gewonnen, was es national und international zu gewinnen gibt. 46 nationale Titel, darunter 22 deutsche Meisterschaften und 15 Pokalsiege, machen den FCB mit weitem Abstand zum erfolgreichsten deutschen Klub, der sich mit acht internationale Trophäen auch im internationalen Vergleich vor niemandem verstecken muss.

Ohne Frage ist der große Erfolg, speziell seit den goldenen 70er Jahren, ein wichtiger Faktor, der den FC Bayern seither begleitet. In dieser Zeit wurde der FC Bayern von großen Spielern, Präsidenten, Managern und Trainern geprägt. Die 70er Jahre waren die große Zeit der legendären Achse mit Franz Beckenbauer, dem besten deutschen Spieler aller Zeiten, Gerd Müller, dem größten Torjäger der Welt, und der Torwart-Legende Sepp Maier. Alle drei sind übrigens von den Fans auch in die Jahrhundertelf des FC Bayern gewählt worden.

Mia san ein Verein: Unsere Herkunft, Entstehung und Geschichte liegt in einer gemeinnützigen Idee eines Vereins, die wir bis heute leben.

Von den 70er Jahren bis in die heutige Zeit mit Topspielern wie Paul Breitner, Lothar Matthäus, Klaus Augenthaler, Jorginho, Mehmet Scholl, Stefan Effenberg, Bixente Lizarazu, Giovane Elber, Oliver Kahn sowie Arjen Robben und Franck Ribéry aus dem aktuellen Kader ist die Erfolgsgeschichte des FC Bayern nie abgerissen. Der Erfolg des FCB wurde natürlich auch immer begleitet von großen Trainerpersönlichkeiten, darunter Tschik Cajkovski, Branko Zebec, Dettmar Cramer, Udo Lattek, Giovanni Trapattoni, Ottmar Hitzfeld und aktuell Louis van Gaal.

Was den FC Bayern stets ausgezeichnet hat, war auch die Kontinuität auf Führungsebene. Die Roten hatten lediglich fünf Präsidenten in den letzten knapp 50 Jahren. Von Wilhelm Neudecker, Willi O. Hoffmann über Dr. Fritz Scherer, Franz Beckenbauer bis hin jetzt zu Uli Hoeneß ist auch dies ein Zeichen stabiler Vereinspolitik. Nicht zu vergessen sind an dieser Stelle natürlich auch Gründungspräsident Franz John oder der erste Meister-Präsident Kurt Landauer, der gleich drei Mal für insgesamt 14 Jahre an der Spitze des Vereins stand.

Diese kontinuierliche Vereinspolitik wird auch durch die Tatsache untermauert, dass der FC Bayern in den letzten 45 Jahren nur drei Manager hatte. Dem großen Robert Schwan folgte der noch größere Uli Hoeneß, der erst im November 2009 sein Aufgabengebiet an Sportdirektor Christian Nerlinger abgegeben hat und nunmehr als Präsident des FC Bayern München e.V. fungiert. „Man braucht im Fußball meiner Meinung nach auch Kontinuität, um Erfolg zu haben“, so Rummenigge.

Die Bedeutung des FC Bayern München nimmt von Jahr zu Jahr zu. Äußeres Zeichen hierfür sind die über 167.000 Mitglieder, die über 2.800 Fanclubs, die rund 20 Millionen Fans weltweit und die nahezu hundertprozentige Auslastung der 2005 eröffneten Allianz Arena bei den Heimspielen in Fröttmaning. „Ich glaube, das wichtigste Ereignis der letzten zehn Jahre war der Bau der Allianz Arena. Damit haben wir uns in München etwas erschaffen, wo wir vorher immer respektvoll nach Manchester, nach Mailand oder nach Madrid geschaut haben. Jetzt aber sage ich im vollsten Tone der Überzeugung: Wir haben das wahrscheinlich schönste und funktionellste Stadion der Welt“, meinte Rummenigge.

Speziell in den letzten zehn Jahren kann der FC Bayern zweifellos auf eine herausragende Entwicklung zurückblicken. Ob Mitgliederzahlen, Umsatz, Sponsoring oder Partner: Betrug der Umsatz im Jahre 1974 mit der großen Mannschaft, die in diesem Jahre immerhin Europacupsieger der Landesmeister und Deutscher Meister wurde, noch 7,1 Millionen Euro und die Mitgliederzahl knapp über 7.000, so sind es heute 350 Millionen Euro Umsatz bei einer Mitgliederzahl von über 167.000. Rummenigge: „Finanziell seriöses Handeln ist immer wichtig, um den Verein nicht in eine Schieflage zu bringen, wie das in der heutigen Zeit bei einigen Klubs der Fall ist. Seriosität, Solidität und Vernunft müssen auch wichtige Faktoren für unsere Zukunft bleiben.“

So kann der FC Bayern mit Stolz auf seine inzwischen 111-jährige Historie zurückblicken. Über die sportlichen Belange hinaus hat der FC Bayern auch immer Verantwortung bei gesellschaftlichen Themen übernommen. Das weit über die bayrischen Landesgrenzen bekannte „Mia san mia“ steht nicht nur für sportlichen Erfolg. „Mia san mia“ steht auch für Verantwortung, Hilfe und Unterstützung sowie für Zusammenhalt wie in einer starken Familie.

Uli Hoeneß für sein Lebenswerk geehrt
15.02.2011

Im hohen Norden ist Uli Hoeneß eine große Ehre zuteil geworden. Der Präsident des FC Bayern wurde am Montagabend im Rahmen der 6. Hamburger Sportgala für seine Leistungen als Fußballer und Manager sowie sein soziales Engagement mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

„Ich empfinde es als tolle Ehre und bin unheimlich stolz auf diesen Preis“, sagte Hoeneß, der in Hamburg seit seinem Engagement für den von der Insolvenz bedrohten FC St. Pauli eine besondere Wertschätzung genießt. 2003 hatte der damalige FCB-Manager mit einem Freundschaftsspiel des FC Bayern maßgeblich zur finanziellen Gesundung des Kiez-Klubs beigetragen.

Am Montag überreichte ihm nun Helmut Schulte, der Sportdirektor des FC St. Pauli, unter minutenlangen Ovationen der Gäste den Ehrenpreis für das Lebenswerk der Hamburger Sportgala. „Uli, ich würde Dir ja die Ehrenpräsidentschaft anbieten, aber das sieht unsere Satzung leider nicht vor“, sagte Schulte in seiner Laudatio, die unter dem Motto stand „Schönes über Hoeneß“.

Größte Tageszeitung der Welt
FCB kooperiert mit Yomiuri Shimbun
01.02.2011

Der FC Bayern ist eine Kooperation mit der japanischen Zeitung Yomiuri Shimbun eingegangen. Die mit einer Auflage von zehn Millionen größte Tageszeitung der Welt mit Sitz in Tokio wird künftig ausführlich über den deutschen Rekordmeister berichten. Auch die Sporttageszeitung Hochi, die im selben Verlag erscheint, ist in die Partnerschaft eingebunden.

Zum Abschluss der Kooperation besuchte eine Delegation aus Japan die Säbener Straße in München und führte ein Interview mit FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Das Foto zeigt die Gäste (von rechts nach links): Yojiro Shiomi (Fußballchef von Yomiuri Shimbun), Takahiko Kaida und Michael-Akiko Pfaff (beide Hochi).

Yingli neuer Premiumpartner des FCB
22.01.2011

Der FC Bayern hat erstmals eine Partnerschaft mit einem chinesischen Unternehmen geschlossen. Der Energieanbieter Yingli Solar wird Premiumsponsor beim Rekordmeister. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2014. „Bayern München ist der erste Club in Deutschland, der einen Premiumpartner aus China hat. Das macht uns stolz“, sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge und ergänzte: „Wir haben uns seit geraumer Zeit mit dem Thema green energy beschäftigt. Das ist eine Partnerschaft, die wir gesucht haben.“ Es seien im Zuge der Zusammenarbeit gemeinsame Solar-Projekte unter anderem in der Allianz Arena geplant. „Auch ein Spiel unserer Mannschaft in China kann ich mir gut vorstellen“, sagte Rummenigge. Der FC Bayern in China bereits sieben Fanclubs.

Martin Demichelis sagt 'Danke und Servus'
18.01.2011

Nach siebeneinhalb Jahren, elf Titeln und 260 Spielen hat Martin Demichelis den FC Bayern in der Winterpause verlassen und sich dem spanischen Erstligisten FC Málaga angeschlossen. Nach dem kurzfristigen Wechsel von der Säbener Straße war es dem ersten Argentinier im Bayern-Trikot jedoch ein Bedürfnis, sich in einem offenen Brief bei allen Anhängern und Mitarbeitern des Rekordmeisters zu verabschieden und für die unvergesslichen Jahre zu bedanken.

Der offene Brief von Martin Demichelis

Liebe Bayern-Fans,

nach einem Zeitraum von fast acht Jahren haben neue sportliche Umstände dazu geführt, dass ich den FC Bayern Anfang dieses Jahres verlassen habe und ich künftig in Spanien für den FC Málaga spielen werde. Nachdem dieser Wechsel innerhalb kürzester Zeit und während der Winterpause vonstatten gegangen ist, ist es mir jetzt ein großes Bedürfnis, Euch allen meinen Dank für die freundliche, sportliche und insbesondere persönliche Behandlung auszusprechen, die mir in den vergangenen Jahren als Teil dieses großen Vereins entgegengebracht wurde.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Kontakte im Vorfeld meines Wechsels nach München. Wolfgang Dremmler schenkte mir damals ein Taschenwörterbuch Deutsch-Spanisch, das ich auf der Rückreise nach Argentinien anfing zu lesen - mit etwas Sorge, da ich damals kein Wort Deutsch verstand. Diese Geste war für mich von großer Bedeutung und ein erstes Zeichen der Annäherung mir gegenüber. Und es war der Versuch, ein grundsätzliches Hindernis für die unter Umständen benötigte Annäherung zu meistern. Mir war klar, dass die Schwierigkeit mit der Sprache meinerseits eine Schranke bildete, die wir durchbrechen mussten. Daher war dieses Geschenk so wichtig und ich habe es dermaßen geschätzt. Heute kann ich mit Stolz behaupten, dass Deutsch meine zweite Sprache ist.

Für mich ist dies der Abschluss eines unvergesslichen Lebensabschnittes, in dem ich mich nicht nur sportlich, sondern auch als Mensch weiterentwickelt habe. Ich kann Euch versichern, dass ich während meines Aufenthalts in München sportlich, körperlich und geistig gewachsen bin. Dabei habe ich mir Kenntnisse angeeignet, die mir bis dahin unbekannt waren.

Es war ein Zeitabschnitt, den ich als junger, unerfahrener Spieler begonnen habe und in dem ich mich bis zum Nationalspieler entwickelt habe. Dadurch habe ich große Anerkennung als Spieler erfahren.

Ich möchte unbedingt betonen, dass ich mich in München immer wie zuhause gefühlt habe. Ich habe in den zurückliegenden siebeneinhalb Jahren viele gute Freunde gewonnen und viel Zuwendung empfangen. Besonders viel bedeutet es mir, dass in dieser schönen Stadt mein Sohn Martín geboren wurde.

Ich verlasse Euch jetzt mir der Freude, Euch, aber auch alle Mitarbeiter und Angestellte des FC Bayern kennengelernt zu haben. Ich bin sehr stolz darüber, dass ich Euren historischen Verein vertreten durfte, den größten Fußballverein Deutschlands und einen der größten der Welt. Ich habe in dieser Zeit 260 Spiele bestritten und 15 Tore erzielt, habe je vier Deutsche Meisterschaften und DFB-Pokalsiege gefeiert, dazu zwei Ligapokale und einen Supercup gewonnen und das Endspiel der UEFA Champions League erreicht. Diese Erfolge sind für jeden Spieler etwas ganz Besonderes und werden für mich immer unvergessliche Erinnerungen bleiben.

Ich werde dem FC Bayern immer ein guter Botschafter sein und die Tugenden dieses Klubs, seiner Leitung und seiner Mitarbeiter jederzeit weitergeben. Heute endet nur ein Vertrag, aber mein Gefühl und meine Identifikation mit allen, die die große Familie des FC Bayern bilden, werden auch in Zukunft immer Bestand haben.

Ich werde Euch allen immer dankbar sein und möchte, dass Ihr wisst, dass ich Euch immer in meinem Herzen bewahren werde.

Servus und bis bald
Euer

Martin Demichelis

FCB Zweiter der Klub-Weltrangliste
13.01.2011

Riesenerfolg für den FC Bayern! Der deutsche Rekordmeister hat das Jahr 2010 auf Platz zwei der Klub-Weltrangliste abgeschlossen. Wie die Internationale Föderation für Fußball-Geschichte und -Statistik (IFFHS) veröffentlichte, war nur Champions-League- und Klub-WM-Gewinner Inter Mailand (300 Punkte) im letzten Jahr erfolgreicher als der FC Bayern (268). Auf Platz drei landete der FC Barcelona (266).

Inter im Pokal-Viertelfinale
Drittes Spiel, dritter Sieg - unter seinem neuen Trainer Leonardo ist Inter Mailand im neuen Jahr weiter auf dem Vormarsch. Am Mittwochabend zog der Champions-League-Gegner des FC Bayern durch einen 3:2 (2:0)-Erfolg gegen den FC Genua ins Viertelfinale des italienischen Pokalwettbewerbs Coppa Italia ein. Samuel Eto’o brachte Inter vor der Pause (15., 43.) mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer durch Houssine Kharja (54., Elfmeter) sorgte Inters Nachwuchsmann McDonald Mariga (59.) für die Vorentscheidung. In der 90. Minute konnte Guiseppe Sculli nur noch auf 2:3 verkürzen.

Zweiter Neuzugang beim FCB II
Nach Stürmer Steffen Wohlfahrt hat die zweite Mannschaft des FC Bayern nun einen weiteren Neuzugang für die Rückrunde verpflichtet. Antonio Pangallo unterschrieb einen Zweieinhalbjahresvertrag bis zum 30. Juni 2013 bei den kleinen Bayern. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger kommt vom insolventen Regionalligisten SSV Ulm an die Isar, wo er seit letzter Saison Stammspieler war.

BILD.de erfuhr: Luiz Gustavo schon im Winter zu Bayern!
Rummenigge: Haben uns mit Dietmar Hopp geeinigt

01.01.2011 - 14:36 UHR

Das Fußball-Jahr beginnt mit einem Knaller!
Wie BILD.de erfuhr, wechselt Hoffenheims Defensiv-Allrounder Luiz Gustavo (23) mit sofortiger Wirkung zum FC Bayern.

Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge bestätigt: „Wir haben uns mit Dietmar Hopp geeinigt.“

Der Vertrag (bis 2015) soll schon am morgigen Sonntag unterzeichnet werden. Die Ablösesumme liegt um die 15 Millionen Euro. Montag wird Gustavo der neuen Mannschaft ins Trainingslager nach Katar nachreisen.

Luiz Gustavo kommt aus Hoffenheim! Der Brasi ist der erste Bayern-Transfer seit eineinhalb Jahren.

Vor etwa zwei Wochen hatte Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp überraschend verkündet, dass er fest davon ausgehe, dass Gustavo trotz Vertrags zu den Bayern wechseln werde.

Im Vorfeld gab es in Sinsheim Unstimmigkeiten: Trainer Ralf Rangnick wollte Gustavo unter keinen Umständen hergeben.

Dass Hopp mit Manager Ernst Tanner und Gustavo-Berater Roger Wittmann am 17. Dezember nach München flog und dort mit Karl-Heinz Rummenigge und Christian Nerlinger hinter Rangnicks verhandelte – schwierig.

Nun der Wechsel – dem auch Rangnick keine Steine in den Weg legt. Nach dem Wirbel der vergangenen Tage ziehen in Hoffenheim nun wohl wieder alle an einem Strang...

Das Halbjahreszeugnis des FC Bayern
28.12.10

München - Für das Halbjahreszeugnis des FC Bayern haben sich unsere Redakteure die Leistung jedes einzelnen Spielers vorgknöpft. Das Fazit: Timoschtschuk und Gomez werden von Sorgenkindern zu Klassenbesten.

Hat in den letzten Monaten einen Riesensprung gemacht: Anatolij Timoschtschuk

Wer hätte das vor einem Jahr oder noch im Sommer gedacht? Lange war Anatolij Timoschtschuk bestenfalls Lückenbüßer, nun beendet er die Hinrunde als Noten-Bester. Lesen Sie hier, wie alle Bayern abschnitten:

Anatolij Timoschtschuk: Am 8. Spieltag erst schlug seine Stunde – dann aber gewaltig. Bis dahin schob der Ukrainer Reservisten-Frust, doch beim 3:0 über Hannover machte er als Innenverteidiger so einen guten Job, dass er ab da praktisch nicht mehr wegzudenken war. „Mit mir fährt keiner Schlitten“, sagte er vor einem Jahr, nun ist er den Kollegen tatsächlich ziemlich davongebraust. „Timo“ – der Hacklschorsch des FC Bayern. Sein Notenschnitt lautet: 2,67

Mario Gomez: Uli Hoeneß hat ihm prophezeit, er müsste die Eiger Nordwand rauf, um sich durchzusetzen. Zum Hinrundenabschluss stehen wettbewerbsübergreifend 20 Tore auf seinem Konto. „Er ist jetzt eine wichtige Größe“, sagt Karl-Heinz Rummenigge. Gomez – der Reinhold Messner des FC Bayern, er scheint die hohe Hürde geschafft zu haben. 2,80

Hans-Jörg Butt: Alles redet davon, dass der Torwart bereits altes Eisen ist – das gefällt Rummenigge gar nicht. „Bei uns wird er nicht so gesehen“, versichert der Klubchef, und auch wenn sich die Bayern nach einem neuen Mann umschauen müssen (Butt ist 36), können sie das in Ruhe erledigen. Der Notenschnitt spricht für sich. 2,94

Bastian Schweinsteiger: Nanu, der gefeierte Mann des Jahres „nur“ auf Platz vier? Das rührt daher, dass er bis zum sechsten Spieltag Zeit brauchte, um die WM aus den Knochen zu schütteln. Ab da sausten Leistungskurve und Noten nach oben. Klammert man die Startphase aus, wäre er top. Aber so ist er ja auch noch oben mit dabei. 3,00

Andreas Ottl: Er kam selten zum Einsatz, aber dann war stets auf ihn Verlass. „Diese Mannschaft hat eine rote Seele“, sagt er – und der gebürtige Münchner ist der lebende Beweis dafür. 3,14

Thomas Müller: Der Senkrechtstarter der letzten Saison gibt selbst zu, dass er einen Hänger hatte. Dennoch war er weiterhin stets ein Gefahrenherd, mit insgesamt sieben Treffern ist er Bayerns zweitbester Torschütze. 3,19

Franck Ribery: Beim Franzosen klafft zwischen Spieltag 5 und 13 eine Lücke – da fehlte er verletzt. Trainer Louis van Gaal fand es schade, dass es ausgerechnet jetzt in die Winterpause geht, da Ribery gerade in Schwung gekommen war. Die Noten belegen das: In den letzten beiden Spielen heimste er jedesmal eine gute 2 ein. Das macht Hoffnung für die Rückrunde. 3,20

Holger Badstuber: „Der Junge muss mit einem Kreuz in die Saison gehen, das breiter ist als meins“, sagte Ausbilder Hermann Gerland im Sommer auf die Frage, ob sich der Jungnationalspieler irritieren lassen würde, dass er bei der WM seinen Platz in der Startelf verloren hatte. Und Badstuber ließ sich nicht irritieren, verrichtete in der Zentrale solide Dienst mit breitem Kreuz. Erst eine Schambeinentzündung bremste ihn nach dem 9. Spieltag aus. 3,22

Philipp Lahm: Müde von der WM? Ja, das schon, er sei leer wie noch nie, sagte der Verteidiger zwischendurch. Aber er fehlte bei keiner Partie – und spielte konstant wie kein anderer. „Wenn jemand Dortmund einholen kann, dann wir“, sagte er nun der „Bild“ – der Dauerbrenner hat Luft für Großtaten in 2011. 3,47

Breno: Der Brasilianer hat sich lange, lange in Geduld üben müssen. Erst stand er sich selbst ihm Weg, dann legte ihn ein Kreuzbandriss auf Eis. Seit dem 12. Spieltag bekam er regelmäßig die Chance, sich zu beweisen. Es heißt, er sei ein Wettkampftyp, der sich von Spiel zu Spiel steigert. Mal sehen. 3,50

Toni Kroos: Er hat sich geziert, als der FC Bayern im Frühjahr seine Rückkehr aus Leverkusen anordnete. Zweifel begleiteten ihn, ob er sich in der Startelf festbeißen wird können. Doch am Ende lag es nur an seinem Körper, der Tribut zollte nach einer langen Saison. Bis zu seiner Verletzung fehlte er in keiner Partie. Er sammelte auf einigen Positionen Erfahrungen. Ein Mann für die Zukunft. 3,64

Danijel Pranjic: Nein, eigentlich will der Kroate nie wieder linker Verteidiger spielen. In dieser Hinrunde half er dennoch ab und an auf der Position aus. Er spielt mit hohem Risiko, dabei unterlaufen immer wieder Ballverluste, die ihm Pfiffe einbringen. Aber so kommt er auch immer wieder in Position, um die Stürmer in Szene zu setzen. Mitläufer mit Licht und Schatten. 3,67

Hamit Altintop: „Ich bin der Herausforderer“, umriss der türkische Nationalspieler seine Rolle vor der neuen Saison. Er hat bei van Gaal einen schweren Stand, das hat ihm im ersten Amtsjahr des Niederländers arg zu denken gegeben. Er wollte nun weniger denken und wieder im Stile eines Straßenfußballers auftreten, erklärte er im Sommer. Ab und an gelang es, er bleibt aber Herausforderer. 3,75
FC Bayern München/Trainer Louis van Gaal: Seine besten Sprüche

Diego Contento: Seine Position war im Sommer die einzig wirklich offene Planstelle, doch am Ende verzichteten die Bayern auf den Kauf eines linken Verteidigers, um dem Eigengewächs die Chance zu geben. Ganz zufrieden kann er mit der ersten Saisonhälfte nicht sein. Einen Teil fehlte er verletzt, einen Teil verbrachte er mit der Suche nach der Unbekümmertheit aus der vorhergehenden Rückrunde. Seine Planstelle steht auch im Winter wieder zur Disposition. Er muss kämpfen. 3,89

Mark van Bommel: Der Kapitän ist intern nicht mehr so unumstritten wie in der Vergangenheit. Auch er hatte mit einer Verletzung zu kämpfen, und wenn ein alternder Leitwolf zu lahmen beginnt, beißen die Jungen. Pranjic wollte seinen Platz, Kroos bekam ihn einige Zeit, Alaba ist die Zukunft, Luiz Gustavo im Gespräch. Und van Bommel wohl bald Geschichte. 3,90

Martin Demichelis: „Mein Ziel ist es, zehn Jahre für den FC Bayern zu spielen“, sagte der Argentinier im Jahr 2008. Damals begann gerade seine fünfte Saison. Er hat sein Ziel nicht verwirklichen können. Zum Auftakt weigerte er sich, auf der Ersatzbank Platz zu nehmen, als er an Spieltag sieben dann erstmals ran durfte, legte er beim 0:2 in Dortmund ein denkwürdig desaströses Spiel hin, was landesweit mit einer „6“ honoriert wurde. Ab jetzt in Malaga tätig. 4,00

Daniel van Buyten: Fiel wie sein Kollege Demichelis tief, hatte zwischendurch aber ein paar private Gründe als Entschuldigung. Die Bayern-Zeit des Belgiers neigt sich dem Ende zu, die Bosse sähen ihn schon bald veräußert, bis jetzt spielt da aber van Gaal noch nicht ganz mit. Die Zukunft heißt Badstuber/Breno. 4,17

Das Trio Miroslav Klose (Notenschnitt 4,33), Ivica Olic (4,40) und Edson Braafheid (4,50) ist aus verschiedenen Gründen differenziert zu sehen. Klose und Olic hatten Verletzungspech und konnten oft deshalb bei ihren raren Einsätzen nicht punkten. Bei Braafheid (zwei Spiele) liegen die Dinge aber anders. Er kann keine Blessur als Grund für Leistungen reklamieren, die einfach nicht „Bayern-like“ gewesen sind. Der Niederländer, der sich beim 3:3 in Gladbach auch noch mit van Gaal anlegte, steht zum Verkauf. David Alaba war lange verletzt und wurde nur zwei Mal eingesetzt. Torwart Thomas Kraft spielte in der Bundesliga kein einziges Mal.

Von Andreas Werner

Neuer Mega-Vertrag! 50 Mio für Schweini


Mittelfeldstar verkündet die Verlängerung per Stadionmikro. Nur einer verdient noch mehr als er...

Nach dem Schlusspfiff geht Schweini mit einem Mikrofon vor die Bayern Fan-Kurve und verkündet, dass er seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert
Licht aus, Spot an: Direkt nach dem 3:0 gegen St. Pauli verkündete Bastian Schweinsteiger (26) auf dem Rasen die frohe Botschaft für die Bayern: seine Vertragsverlängerung!

Schweini um 17.21 Uhr ins Mikro: „Liebe Bayern-Fans. Ich wollte es euch zu allererst mitteilen. Ich bin zwölf Jahre bei den Bayern und habe meinen Vertrag um fünf Jahre verlängert für euch.“ Tosender Jubel in der ausverkauften Arena!
Das rührte Schweini, er küsste das Klubwappen auf seinem Trikot und rief: „Hoch lebe Bayern, auf geht’s Jungs, come on!“

Schweinis alter Vertrag lief noch bis 2012. Der neue Vertrag gilt ab 2011 und läuft somit 5 Jahre (bis 2016).

Schweini erklärt weiter: „Den Ausschlag hat gegeben, dass wir mit dem Trainerstab und der Mannschaft auf einem sehr guten Weg sind, auch international.“ 

Zum Thema Interesse von Real Madrid: „Es ist schöner, mit Bayern als mit Real oder Inter die Champions League zu gewinnen. Denn mein Herz schlägt rot!

Präsident Uli Hoeneß nüchterner: „Wir müssen uns davon verabschieden, dass auf diesem Niveau das Herz über einen Vertrag entscheidet. Wir haben nicht um Walnüsse gekämpft, sondern um harte Euro. Da muss man richtig viel Geld hinlegen. Das haben wir getan.“

Schweini zieht nun mit geschätzten 10 Mio Euro Jahresgehalt mit Topverdiener Ribéry (10 Mio) gleich und liegt mit dem Franzosen vor Lahm (9 Mio).

Die frohe Schweini-Botschaft passte zur Partylaune der Bayern. Am Abend stießen sie auf ihrer internen Weihnachtsfeier im „Teatro“ an, heute sind viele auf Besuchstour bei den Fanklubs.

Weniger besinnlich die Fan-Demo gegen Manuel Neuer (24), den Wunsch-Keeper der Bayern-Bosse! Die Südkurve entrollte ein XXL-Transparent „Mia brauchan koan NEUER Torwart, mir ham scho KRAFT“.

Ein Votum für Butt-Vertreter Thomas Kraft (22). Dazu dröhnten Chöre „Neuer, du A...loch“ durch die Arena, erneut nach Abpfiff in die Musikshow.

Auch ein Van-Gaal-Spruch vor dem Spiel wird nicht allen Bayern gefallen. Über Ribérys Wunsch nach mehr Freiheiten auf dem Platz spottete der Trainer am Sky-Mikro: „Wenn er alleine spielen will, dann muss er Tennis spielen gehen. Da kann er alleine spielen.“

St. Pauli spielte in München frech mit, versiebte aber seine Chancen. Trainer Stanislawski: „Wir haben hier 70 Minuten ein richtig geiles Spiel gemacht. Beim Rot für unseren Torwart fehlte dem Schiri das Fingerspitzengefühl. In Unterzahl war’s natürlich schwer.“

UEFA.com-Team des Jahres gesucht
06.12.2010

Auch in diesem Jahr sucht die UEFA auf ihrer Homepage www.uefa.com die Mannschaft des Jahres. Unter den insgesamt 60 Kandidaten für die elf Positionen stehen auch wieder eine ganze Reihe von Bayern-Stars zu Wahl: Philipp Lahm als Rechtsverteidiger, Arjen Robben fürs rechte Mittelfeld, Mark van Bommel und Schweinsteiger als zentrale Mittelfeldspieler und Thomas Müller als offensiver Mittelfeldspieler. Darüberhinaus gehört Bayern-Coach Louis van Gaal zu den fünf Kandidaten für den Trainer-Posten. Also Bayern-Fans, stimmt HIER ab für unsere Bayern. Die Wahl läuft bis zum 7. Januar.

Weltfußballer 2010: Keine Bayern in der Endauswahl
Der Weltfußballer des Jahres 2010 kommt nicht vom FC Bayern. Zwar hatte es fünf Profis des deutschen Rekordmeisters (Schweinsteiger, Lahm, Müller, Klose, Robben) in die 23 Spieler zählende Vorauswahl geschafft, unter den drei letztendlich Nominierten ist aber kein Münchner. Wie die FIFA am Montag bekannt gab, fällt die Entscheidung um den FIFA Ballon d’Or zwischen den drei Barcelona-Profis Andrés Iniesta, Lionel Messi und Xavi. „Der Goldene Ball geht an einen Spieler, der einen großen Titel wie die Weltmeisterschaft oder die Champions League gewonnen hat, zum Beispiel an einen Spanier wie Xavi oder Andrés Iniesta“, hatte Bastian Schweinsteiger ohnehin nicht mit einem Erfolg gerechnet. Auch Louis van Gaal hat es nicht in die Endauswahl für die Auszeichnung zum Trainer des Jahres geschafft. Hier sind Vicente del Bosque, Pep Guardiola und José Mourinho nominiert. Die Sieger werden am 10. Januar auf der FIFA-Gala in Zürich bekannt gegeben.

Zum 18. Mal in Folge profitabel
FCB erwirtschaftet beeindruckende Rekordzahlen
30.11.2010

Nicht nur sportlich hätte die Saison 2009/10 mit dem Double-Gewinn sowie dem Erreichen des Champions-League-Finales kaum besser laufen können, auch wirtschaftlich kann der deutsche Rekordmeister auf ein beeindruckendes Jahr zurückblicken: Sowohl der Konzern als auch die AG des FC Bayern München erwirtschafteten Rekordumsätze, im 18. Jahr in Folge war der deutsche Rekordmeister profitabel.

„Dank der sportlichen Erfolge konnten wir zum wiederholten Male einen Gewinn erzielen. Für die Zukunft ist der FC Bayern mit einer Eigenkapitalquote von 65,1 Prozent, das sind 206,4 Millionen Euro, bestens gerüstet. Damit ist und bleibt unser Klub wirtschaftlich eigenständig und unabhängig von Marktgegebenheiten“, sagte Vorstand Karl Hopfner am Dienstagabend auf der Jahreshauptversammlung vor 2.807 anwesenden Mitgliedern in der Münchner Olympiahalle, wo Trainer Louis van Gaal mit seinen drei Kapitänen Mark van Bommel, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger in der ersten Reihe saß. Uli Hoeneß, der erstmals seit seiner Wahl zum Vereinspräsidenten vor einem Jahr durch den Abend führte, sagte angesichts der vorgetragenen Zahlen: „Das ist sagenhaft!“

Der Umsatz des Konzerns FC Bayern München AG (konsolidiert FC Bayern München AG und Allianz Arena München Stadion GmbH) knackte mit 350,2 Millionen Euro (Vorjahr: 303,8 Mio. Euro) eine neue Schallmauer, das operative Ergebnis (Ebitda) weist 86,5 Millionen Euro (Vorjahr: 65,5 Mio. Euro) aus, der Gewinn nach Steuern konnte um knapp 20 Prozent auf 2,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro) gesteigert werden.

Ähnlich positiv verhält es sich beim Ergebnis der FC Bayern München AG. Der Umsatz nahm mit 312,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (268,7 Millionen Euro) um knapp 16 Prozent zu, der Gewinn nach Steuern ist identisch mit dem des Konzerns (2,9 Millionen Euro nach Steuern, Vorjahr 2,5 Millionen). Das operative Ergebnis (Ebitda) weist 61,2 Millionen Euro (Vorjahr: 45,0 Millionen Euro) aus, das Eigenkapital der FC Bayern München AG beläuft sich auf 206,4 Millionen Euro (Vorjahr: 177,5 Millionen Euro).

Wir sind eine der größten und werthaltigsten Marken, die es im Fußball gibt“, freute sich Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß sprach von „gigantischen Zahlen“. Das verdeutlicht auch die viel schneller als geplant sinkende Darlehensschuld für den Bau der Allianz Arena. „Am Ende dieser Saison, also am 30. Juni 2011, sind innerhalb sechs Jahren seit der Eröffnung 176 Millionen Euro von uns getilgt worden“, berichtete Karl Hopfner. Etwas mehr als die Hälfte ist damit bald abbezahlt.


Bestens bestellt ist es nach wie vor auch um den FC Bayern München e.V., der 87,4 Prozent der Anteile an der AG hält. Wie der erste Vizepräsident Dr. Fritz Scherer berichtete, verzeichnete der e.V: im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Gewinn in Höhe von 1,275 Millionen Euro, das Eigenkapital beträgt 51,656 Millionen Euro. „Das ist eine stolze Zahl, wir sind ein gesunder Verein“, sagte Scherer. Weitere Bestmarken verkündete Uli Hoeneß: Mittlerweile zählt der Verein 162.187 Mitglieder sowie 2.764 Fanclubs mit 192.160 Fanclub-Mitgliedern. „Das ist eine unglaubliche Zahl. Wir sind stolz darauf.“

Wahlen standen in diesem Jahr nicht auf dem Programm, dafür eine Änderung der Vereinssatzung, die von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen wurde. „Ein phantastisches Ergebnis“, freute sich Uli Hoeneß. Eine Veräußerung von 30 oder mehr Prozent der Anteile an der FC Bayern München AG bedarf nun einer Dreiviertelmehrheit in der Mitgliederversammlung. Anders ausgedrückt: Der Verein muss künftig mindestens 70 Prozent plus eins der Anteile an der AG halten. „Wir haben das gemacht, um die Rechte der Mitglieder zu stärken“, erklärte Hoeneß.

Eng verbunden mit seinen Mitgliedern kann der FC Bayern der Zukunft voller Optimismus entgegenblicken. Natürlich sei das Ergebnis des aktuell laufenden Geschäftsjahres (01.07.2010 bis 31.06.2011) vom sportlichen Erfolg abhängig, meinte Karl Hopfner, der aber ankündigte: „Stand heute werden wir wieder ein positives operatives Ergebnis erzielen.“

Hoeneß verspricht: Jedes Jahr ein Mega-Transfer!

München - Uli Hoeneß meldet sich schriftlich zu Wort. Er droht der Liga für die Zukunft mit absoluter Bayern-Dominanz. Mit Mega-Transfers will er der Konkurrenz gar keine Chance mehr lassen.

Uli Hoeneß' Schweigegelübde geht noch bis Weihnachten - die Jahreshauptversammlung am kommenden Dienstag mal ausgenommen. Jetzt führt der FC-Bayern-Präsident die Abteilung Attacke schriftlich!
Uli Hoeneß: Seine explosivsten Attacken

In der neuen Biografie des Ex-DFB-Schatzmeisters Heinrich Schmidhuber droht Hoeneß der Konkurrenz mit Mega-Transfers des Rekordmeisters, sobald die Allianz Arena abbezahlt ist - laut Hoeneß in sechs bis zehn Jahren.

"Dann wird der FC Bayern eine Macht sein, vor der sich die Konkurrenz in der Bundesliga warm anziehen darf", zitiert die "Sport Bild" aus dem Buch. "Alle Einnahmen aus Logen, Zuschauern, Werbung etc., die jetzt noch für die Tilgung verwendet werden, können dann in den Kader fließen. Wir reden da von 20 bis 30 Millionen Euro pro Jahr. Dann wird es lustig für die Liga!"
Kandidaten für den ersten Transfer: Die Winter-Wechselbörse

Das bedeutet: jedes Jahr ein neuer Mario Gomez (30 Millionen Euro), Franck Ribéry oder Arjen Robben (beide 25 Millionen Euro)! Die Fans dürfen sich freuen, die Gegner schon mal warm anziehen ...

Schweini verkaufen? Rummenigges Machtwort

München - Louis van Gaals Aufforderung, Bastian Schweinsteiger gegebenenfalls zu verkaufen, schmeckt Karl-Heinz Rummenigge überhaupt nicht. Der FCB-Boss spricht ein Machtwort.

Am Freitag hatte Louis van Gaal mal wieder für Irritationen an der Säbener Straße gesorgt. Der Trainer mischte sich in die Personalpolitik der Vereinsoberen ein und blieb partout bei seiner Meinung, wie der Rekordmeister bei Bastian Schweinsteiger vorgehen sollte: „Ich hoffe, dass er verlängert, denn ich habe auch verlängert“, erklärte van Gaal zunächst. Der neue Kontrakt des Trainers läuft bis 2012, der bisherige Vertrag von Schweini eigentlich auch. „Aber ich denke“, so van Gaal, „dass er verkauft werden müsste, wenn er nicht verlängert. Denn der FC Bayern ist ein Geschäft. Wenn es stimmt, dass für ihn 30 Millionen geboten werden, dann darf man dieses Geld nicht ins Wasser kippen."
Kommt ein Neuer aus Italien? Die neue Winter-Transferbörse des FC Bayern

Dabei hatte FCB-Mediendirektor Markus Hörwick den Trainer noch extra darauf hingewiesen, dass Karl-Heinz Rummenigge bereits entschieden habe, wie in der Personalie vorgegangen wird. Klar, dass dem Boss der Affront seines Angestellten überhaupt nicht schmeckt.

Vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel nach Rom stellte Rummenigge klar: "Er hat keinen Einfluss auf diese Entscheidung." Dann wiederholte er seine Worte noch einmal, für alle zum Mitschreiben: Schweinsteiger solle auf jeden Fall beim FC Bayern verlängern. Eine Entscheidung solle in den kommenden Wochen oder Monaten fallen. "Wenn das nicht gelingt, bleibt er sicher bis zum 30.6.2012 beim FC Bayern. Er ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Spieler des FC Bayern."

Dieses Machtwort dürfte keinen Interpretationsspielraum zulassen. Auch nicht für Louis van Gaal.

Nerlinger will Verträge mit Klose und Co. erst 2011 verhandeln ! Am 30. Juni 2011 enden die Arbeitspapiere von Jörg Butt, Hamit Altintop, Andreas Ottl, Mark van Bommel, Miroslav Klose und Thomas Kraft ! Um eine vorzeitige Vertragsverlängerung von Bastian Schweinsteiger, dessen Kontakt bis 2012 läuft, sieht Nerlinger keine Eile. Uns ist nicht wichtig, wann es passiert, sondern dass es passiert», so Nerlinger !

Philipp Lahm bleibt bis 2016
04.11.2010

Der FC Bayern treibt seine Zukunftsplanungen voran. Der Vorstand des Rekordmeisters hat sich mit Nationalspieler Philipp Lahm auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2016 verständigt. Der Vertrag mit dem 26-Jährigen Außenverteidiger wird in den nächsten Tagen unterschrieben werden.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir den Vertrag mit einem wichtigen Spieler unserer Mannschaft langfristig verlängern konnten“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Abflug des FC Bayern aus Cluj. Lahms alter Vertrag beim FC Bayern hatte eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2012.

Der gebürtige Münchner spielt seit 1995 für den FC Bayern, von 2003 bis 2005 war er für zwei Jahre zum VfB Stuttgart verliehen. Seitdem bestritt er 148 Bundesligaspiele für den Rekordmeister (4 Tore) und wurde drei Mal Double-Gewinner.

Lahm ist der Dauerbrenner des FC Bayern. Keines der letzten 78 Pflichtspiele hat er verpasst. Nur ein einziges Mal wurde er dabei ausgewechselt. Beim 4:0 in Cluj absolvierte er sein 37. Spiel für den FCB in der Champions League.

Auch in der deutschen Nationalmannschaft ist er eine Stütze und Leistungsträger. 75 Mal kam er bisher für das DFB-Team zum Einsatz. Seit dem WM-Turnier in Südafrika trägt Lahm die Kapitänsbinde. Beim FC Bayern ist er 2. Kapitän hinter Mark van Bommel.

Müller wird heute 65

Gibt es eine höhere Auszeichnung, als wenn der Größte sagt, dass es einen noch Größeren gibt?

„Ihm hat der FC Bayern alles zu verdanken. Ohne ihn wäre der Verein nicht das, was er heute ist“, adelt Franz Beckenbauer Gerd Müller. Heute zieht der „Bomber der Nation“ mit dem „Kaiser“ nach Jahren gleich.

Heute vor 65 Jahren wurde Gerd Müller im schwäbischen Nördlingen (Bayern) geboren. Von 1964 bis 1979 absolvierte er 427 Bundesligaspiele für den FC Bayern und erzielte dabei 365 Tore. Müller wurde siebenmal Torschützenkönig der Bundesliga, erzielte in der Saison 1971/72 sogar 40 Tore, eine seither nie mehr erreichte Anzahl. Mit der Nationalmannschaft wurde Müller 1972 Europameister und 1974 Weltmeister. Sein Rekord von insgesamt 14 Toren bei Weltmeisterschaften hielt 32 Jahre, wurde erst 2006 von Ronaldo übertroffen.

Happy Birthday zum 65., Bomber!

Ein Alter, in dem die meisten Menschen in Rente gehen. Doch Müller, zur Zeit Co-Trainer bei den Bayern-Amateuren, bekommt von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zum Geburtstag eine Job-Garantie auf Lebenszeit. „Sein Vertrag beim FC Bayern läuft nie aus. Nur er entscheidet, wann er aufhören möchte. Ich wünsche ihm alles Gute!“ Und weiter: „Er war für mich immer ein ganz großes Vorbild – auf dem Platz, aber auch außerhalb des Platzes.

Gerd Müller, die Bayern-Legende. Und DAS Vorbild für Generationen von Stürmern – international. „Sein Rekord war immer große Motivation für mich“, sagt AC Mailands Filippo Inzaghi (37). Und Schalkes Raul (33, früher Real Madrid) bekennt: „Bomber Müller ist ein Idol“.

Erst seit kurzem haben Raùl (70 Treffer) und Inzaghi (68) Müller (62 plus 6 Treffer vor 1972 im Messepokal, die die Uefa nicht zählt) überholt. In der Wertung „Meiste Tore in der Europacup-Geschichte“.

Hoeneß zu Schweinsteiger-Vertrag: "Nicht kleinlich sein"

München - Uli Hoeneß hat sich als Fan von Bastian Schweinsteiger geoutet, und auch Franck Ribéry schwärmt in höchsten Tönen vom Fußball-Nationalspieler des FC Bayern München.

So wertvoll wie in diesen Tagen war der 26-Jährige noch nie für den deutschen Rekordmeister. Deshalb soll der von sämtlichen Top-Clubs Europas umworbene Mittelfeldspieler unbedingt gehalten werden. Den Avancen von Real Madrid und anderer Vereine räumt Hoeneß keine großen Chancen ein.

“Das haben die Real-Leute schon bei Franck versucht und haben sich eine blutige Nase geholt. Die müssen langsam lernen in Europa, dass sie es mit dem FC Bayern zu tun haben - und da ist es nicht so einfach“, sagte der Bayern-Präsident bei “Liga total!“. Hoeneß ist zuversichtlich, dass Schweinsteiger seinen am 30. Juni 2012 auslaufenden Vertrag in München verlängert, und denkt dabei sogar an eine Gehaltserhöhung: “Wir werden da nicht kleinlich sein, weil wir genau wissen, wie wichtig er für uns ist“.

Ribéry sprach sich in der “Bild am Sonntag“ ganz klar für einen Verbleib von Schweinsteiger bei den Bayern aus. “Ich hoffe sehr, dass er verlängert. Er ist zu einem Weltklassespieler gereift. Spieler wie er sind ganz wichtig, um international noch weiter nach vorne zu kommen“, sagte der französische Nationalspieler. Nach sechs Wochen Verletzungspause kehrt Ribéry zum Bundesligaspiel am Samstag in Mönchengladbach womöglich in den Kader zurück.

Wie Ribéry hofft auch Hoeneß, Schweinsteiger längerfristig an den FC Bayern binden zu können. “Ich denke, Bastian weiß schon, was er hier hat. Er ist ja nicht gerade ein Sozialfall. Und wenn unsere Leute dann noch entsprechend Geld benötigen vom Aufsichtsrat, werden sie es schon kriegen“, meinte der frühere Bayern-Manager.

Hoeneß, der in der Vergangenheit immer wieder Schweinsteiger kritisiert hatte, ist mit der Entwicklung des gebürtigen Bayern hochzufrieden. “Seit etwa ein, zwei Jahren hat er sich total geändert“, berichtete der Bayern-Präsident, “er ist ein sehr nachdenklicher junger Mann geworden, der alle Flausen aus dem Kopf hat: Der nicht mehr morgens darüber nachdenkt, mit welcher Frisur er abends in welche Disco geht. Sondern er denkt darüber nach, wie er am Samstag die Leute hier begeistern kann - und das ist für uns alle viel schöner.“

Bayern-Aufsteiger Thomas Müller (21) wurde in München der „Audi Generation Award“ verliehen. Zur Verleihung in den „Bayerischen Hof“ kam der WM-Torschützenkönig mit seiner hübschen Ehefrau Lisa (20). Auch Berater und Ex-Bayern-Profi Ludwig Kögl war an Müllers Seite. Neben dem Star-Kicker wurden Aura Dione (Kategorie Musik) und Schauspieler David Kross (Medien) geehrt.

Die Laudatio auf Müller hielt Kult-Moderator Waldemar Hartmann („Waldis WM-Club"). Er spaßte: „Ich wünsche Ihnen in der Ehe eine lange, treue Vertragszeit. Als Vorbild dafür fällt mir aus dem Fußballgeschäft auf Anhieb niemand ein, Lothar Matthäus käme dafür eher nicht in Frage...“

Müllers direkter Konter brachte viele Lacher – und Sympathien: „Die Vertragszeit ist unbefristet.“ Was für eine süße Liebeserklärung!

Was sagt Müller zu der Auszeichnung, die vor ihm schon Philipp Lahm (2007), Magdalena Neuner (2008) und Maria Riesch (2009) bekamen? Der Bayern-Star: „Das ist alles ganz, ganz schwer zu realisieren. Und wenn du das alles zu nah an dich ran lässt, wirst du eh verrückt.“

Lahm macht die 200 voll
22.10.2010

Jubiläum für Philipp Lahm. Der Rechtsverteidiger des FC Bayern bestritt in Hamburg sein 200. Bundesligaspiel, 147 davon absolvierte er für den deutschen Rekordmeister. Kurios: Sein allererstes Spiel in der Bundesliga bestritt Lahm, der in Hamburg erneut den verletzten Kapitän Mark van Bommel vertrat, am 3. August 2003, damals noch in Diensten des VfB Stuttgart. Der Gegner war der FC Hansa Rostock, dessen Trainer war Armin Veh - inzwischen auf der Bank beim HSV.

Jubiläumsspiel in der Allianz Arena
14.10.2010

Das Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern und Hannover 96 ist die 250. Partie in der Allianz Arena seit der Eröffnung im Jahr 2005. 138 Mal war dabei der FC Bayern auf dem Rasen in Fröttmaning aktiv, in 116 Fällen war das Stadion ausverkauft. Insgesamt strömten 9,088 Millionen Zuschauer zu diesen Spielen, was einem Schnitt von 66.336 Fans entspricht. Auch am Samstag gegen Hannover werden 69.000 Anhänger in der ausverkauften Allianz Arena mitfiebern und der Mannschaft von Trainer Louis van Gaal die Daumen drücken.

Beckenbauer wird zur Legende des Sports


Kaiser Franz Beckenbauer wird beim 29. Deutschen Sportpresseball am 6. November in Frankfurt/Main zur Legende des Sports ernannt. Dies teilten die Veranstalter mit. In der Alten Oper wird auch der Sportler mit Herz geehrt. Nominiert sind die zwölffache Paralympics-Siegerin Verena Bentele, Ski-Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch, die Ex-Biathletin Kati Wilhelm, der derzeit verletzte Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack, Bayern-Spielführer Mark van Bommel, Boxprofi Wladimir Klitschko, Bob-Star André Lange, Ex-Boxer Henry Maske und Fußballtrainer Felix Magath.

Beckenbauer erhält Golden Foot 2010
30.09.2010

Große Ehre für Franz Beckenbauer! Der Ehrenpräsident des FC Bayern wird am 11. Oktober in Monte Carlo mit dem Golden Foot 2010 ausgezeichnet. Nach Karl-Heinz Rummenigge (2009) und Gerd Müller (2007) ist der Kaiser erst der dritte Deutsche, dem diese Ehre zuteil wird. Die Auszeichnung wird seit 2003 jährlich an aktuelle und ehemalige Spieler verliehen, „die mit ihren Erfolgen, ihrer Persönlichkeit und dem hohen Ansehen, das sie bei Öffentlichkeit und Experten genießen, herausragen.“ Als Höhepunkt der Preisverleihung wird Beckenbauer seine Fußabdrücke auf der „Champions Promenade“, dem „Walk of Fame“ des Weltfußballs, der direkt an der Uferpromenade des Fürstentums Monaco gelegen ist, hinterlassen. Neben dem Kaiser werden auch Hugo Sanchez und Carlos Dunga ausgezeichnet.

Wetten, dass...? mit Arjen Robben
Wetten, dass...? beendet die Sommerpause, und Bayern-Star Arjen Robben ist mit dabei. Am kommenden Samstag gastiert Showmaster Thomas Gottschalk mit seiner beliebten Sendung in der Münchner Olympiahalle. Neben Robben, der als Wett-Pate fungiert, werden dann auf der Talk-Couch mehrere internationale Topstars der Film- und Musikszene Platz nehmen: Katy Perry, Joe Cocker, Milla Jovovich und Orlando Bloom. Auch die Münchner Lokalmatadoren Christine Neubauer und Michael Mittermeier sind mit am Start.

Fans taufen FCB-Mannschaftsbus
28.09.2010

480 PS stark ist der MAN Lions Coach L Supreme, mit dem der FC Bayern Woche für Woche auf Reisen geht. Jetzt hat der Mannschaftsbus des Rekordmeisters auch einen starken Namen: „MiasanMia-Quartier“. Dafür entschied sich die Mannschaft, die aus über 650 verschiedenen Vorschlägen ihrer Fans auswählen konnte.

Anfang August hatten der FC Bayern und sein Partner MAN die Fans dazu aufgerufen, Namensvorschläge einzusenden. Die Resonanz war überwältigend und die Fans erwiesen sich als sehr kreativ. Namen wie „Busserl“, „La Bestia Negra“, „Dream-Team-Liner“, „Titeljäger“ oder eben „Mia-San-Mia-Quartier“ befanden sich unter den Vorschlägen.

Taufe am Montag

Die Mannschaft mit ihrem Kapitän Mark van Bommel hatte am Ende die Qual der Wahl. „Unsere Fans sind wirklich einmalig“, sagte Van Bommel, „wir hätten nie gedacht, dass so viele Namensvorschläge kommen würden. 'MiaSanMia-Quartier' fanden wir alle auf Anhieb passend. Der Name ist genauso einzigartig wie unser Team, und er passt perfekt zu dem Motto, das der Trainer letztes Jahr ausgegeben hat. Vielen Dank an unseren Fan Peter Rogg, der die Idee für diesen tollen Namen hatte.“

Auf Peter Rogg durfte sich über ein besonderes Highlight freuen: Als Namensgeber für den Bus war der 25 Jahre alte Bayern-Fan aus Memmingen am Montag bei der Taufe des FC Bayern-Busses als offizieller Pate dabei. Auch Paul Breitner und Arjen Robben waren in Hannover auf dem IAA-Gelände, wo insgesamt fünf Mannschaftsbusse der MAN-Partnervereine (FC Bayern, Borussia Dortmund, Hamburger SV, 1. FC Kaiserslautern und VfL Wolfsburg) mit einer kräftigen „Busdusche“ getauft wurden.

Uli Hoeneß hält sein Versprechen
Präsidium lädt Mitglieder zur Diskussionsrunde

Liebe Mitglieder des FC Bayern München!

Auf der Jahreshauptversammlung am 27. November vergangenen Jahres hat es Uli Hoeneß nach seiner überwältigenden Wahl zum Präsidenten des FC Bayern München angekündigt: „Ich plane, dass ich mir zusammen mit meinen Präsidiumskollegen Dr. Fritz Scherer und Bernd Rauch mehrmals pro Saison die Zeit nehmen werde, um mich mit Mitgliedern unseres Vereins an einen Tisch zu setzen und wir gemeinsam über ihre Probleme und Wünsche, die den FC Bayern betreffen, reden und diskutieren wollen.“ Eine Art Präsidenten-Sprechstunde quasi.

Bereits zwei Mal hat sich Hoeneß gemeinsam mit seinen Präsidiumskollegen zu einem konstruktiven Dialog mit den Mitgliedern getroffen und sich viel Zeit für deren Ideen, Vorschläge, aber auch Sorgen genommen.

Und der Weg, wie man den Präsidenten des FC Bayern und die beiden Vizepräsidenten treffen kann, um sich vor dem Spiel gegen den SC Freiburg am 29. Oktober in der Münchner Allianz Arena auszutauschen, ist ganz einfach:

Per E-Mail
Praesidentengespraech@fcb.de

Per Fax
+49 (0) 89 / 699 31 - 8228

Per Post: Füllen Sie den Anmelde-Coupon aus und senden Sie ihn an die angegebene Adresse. Anmeldeschluss für das erste Präsidiumsgespräch mit den Mitgliedern ist Freitag, der 5. März 2010.

Ganz wichtig: Bitte geben Sie sowohl in der E-Mail, auf dem Fax als auch auf dem Coupon neben Ihrem Namen, Ihrer vollständigen Anschrift, Ihrer E-Mail-Adresse und Telefon-Nummer auch Ihre Mitgliedsnummer und vor allem den Grund an, warum Sie das Präsidium persönlich treffen wollen und nennen Ihr Diskussionsthema. Das Präsidium wird sich dann vorher zusammensetzen, sich auch mit den Spezialisten aus dem Verein zu den gewünschten Themen absprechen, diese gegebenenfalls auch zur Diskussionsrunde dazu bitten, und dann einen überschaubaren Kreis von Mitgliedern in die Allianz Arena zu den vorrangigsten Themen zum Gespräch einladen.

„Ich habe bei meiner Wahl zum Präsidenten versprochen, dass ich zusammen mit meinen Präsidiumskollegen alles tun werde, damit sich der FC Bayern noch mehr für seine Mitglieder und Fans öffnet und stets ein offenes Ohr für ihre Belange haben wird“, sagt Uli Hoeneß, „ich freue mich jetzt schon auf diese Treffen in der Allianz Arena, von denen wir mindestens vier pro Jahr planen. Und ich bin zuversichtlich, dass es eine tolle Aktion mit Zukunft wird.“

Also, liebe Mitglieder: Haben Sie ein Thema rund um den FC Bayern, dass Ihnen schon lange unter den Nägel brennt? Gibt’s Probleme, Wünsche, Anregungen, Verbesserungsvorschläge? Dann mailen, faxen oder schreiben Sie uns. Der neue Präsident Uli Hoeneß sowie die beiden Vizepräsidenten Dr. Fritz Scherer und Bernd Rauch stehen bereit und freuen sich, Sie am 29. Oktober 2010 vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg (Anpfiff 20.30 Uhr) in der Allianz Arena zum Präsidentengespräch begrüßen zu dürfen. Alle Mitglieder des FC Bayern München, die am Treffen teilnehmen, werden natürlich rechtzeitig vorab informiert.

Super-Service zudem: Die oben angegebene E-Mail-Adresse wie auch die Fax-Nummer und die Postadresse stehen Ihnen, liebe Mitglieder, natürlich das ganze Jahr zur Verfügung. Somit haben Sie ständig drei Möglichkeiten, um an das Präsidium des FC Bayern München zu schreiben, um Uli Hoeneß und seinen Kollegen Ihre Wünsche und Probleme mitzuteilen. Und vielleicht kommt ja dann auch eine Einladung zu Ihnen für das persönliche Präsidentengespräch.

UEFA-Reaktion auf Veröffentlichungen im 'Stern'
16.09.2010

Der Europäische Fußball Verband UEFA hat am heutigen Donnerstag, den 16. September erneut zu den Veröffentlichungen im Magazin „Stern“ und den Reaktionen des FC Bayern München darauf Stellung genommen. Diese finden sie unter UEFA.com

Wörtlich schreibt die Uefa auf Ihrer Homepage:

„Heute Mittag besprachen Michel Platini, UEFA-Präsident, Gianni Infantino, UEFA-Generalsekretär, Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender FC Bayern München und Karl Hopfner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender FC Bayern München, die in den Medien erschienenen Ereignisse und sind sich einig, dass absolute Klarheit über die Angelegenheit erzielt werden muss.

In einem offenen und konstruktiven Gespräch wurde erklärt, dass die UEFA nunmehr auf Grund der Medien-Berichterstattung die Reaktion des FC Bayern München versteht.

Der FC Bayern München wurde informiert, dass die UEFA eine interne Untersuchung über die gesamte Angelegenheit eröffnet hat, um den Fall aufzuklären.“

Van Gaal schwärmt von Kunstschütze Müller
16.09.2010

In der Theorie hat Thomas Müller in dieser Saison bestimmt schon ein halbes Dutzend Tore geschossen. Theoretisch hat der 21-Jährige seine 100 Prozent-Karat-Chance in Kaiserslautern verwandelt, ebenso die große Möglichkeit am vergangenen Wochenende zu Beginn des Spiels gegen Bremen. Und auch am Mittwochabend gegen den AS Rom, als er in der 56. Minute frei vor Julio Sergio Gäste-Keeper zum Schuss kam, hat der WM-Torschützenkönig in der Theorie den Ball so getroffen, dass er im Netz hätte zappeln müssen. Doch in der Praxis sah es bekanntlich anders aus, und in den Münchner Boulevard-Blättern wurden schon fleißig die Müller-torlos-Minuten gezählt.

Das Zählen hat nun ein Ende, dank einer Aktion, die sowohl in der Theorie als auch in der Praxis kein Fußballer dieser Welt hätte perfekter ausführen können. Mit dem rechten Außenrist beförderte Müller einen Ball per Direktabnahme vom rechten Strafraum- ins linke Toreck. Für die Zuschauer auf der Haupttribüne, die Müllers Kunstschuss von hinten sahen, war gleich klar: Dieser Ball wird passen. „In dem Moment, wo der Ball den Fuß verlassen hat, bin ich schon aufgesprungen, weil es war vorherzusehen, dass der reingeht“, sagte Sportdirektor Christian Nerlinger.

FCB stellt Strafanzeige gegen UEFA-Mitarbeiter und verlangt Erklärung vom UEFA-Präsidenten
15.09.2010

Die FC Bayern München AG hat am heutigen Mittwoch, den 15. September 2010, gegen zwei Mitarbeiter des Europäischen Fußball Verbandes (UEFA), Peter Limacher und Robin Boksic, bei der Staatsanwaldschaft München I Strafanzeige erstattet und Strafantrag gestellt.

Hintergrund dafür ist ein Bericht des Magazins „stern“. Dort ist in der morgigen Ausgabe zu lesen, dass beide Personen mit massiven Unwahrheiten und Verleumdungen Clubs, Verbände und Personen im Profifußball, u.a. den FC Bayern München, diskreditieren. Die vom „stern“ aufgedeckten Vorgänge sind ungeheuerlich und müssen mit aller Härte sanktioniert werden.

Die FC Bayern München AG wird alles tun, dass die betreffenden Personen von der Justiz zur Verantwortung gezogen werden, und hat deshalb bereits die oben genannten Maßnahmen eingeleitet.

Der FC Bayern München hat zudem heute UEFA-Präsident Michel Platini aufgefordert, zu diesen Verleumdungen Stellung zu beziehen und umgehend eine Erklärung abzugeben. Darüberhinaus erwartet der FC Bayern München sofortige personelle Konsequenzen bezüglich Peter Limacher und Robin Boksic.

Ribéry fehlt letztmals gegen Rom

12.09.2010 11:34

Vorjahresfinalist Bayern München muss beim Start in die Champions League neben dem verletzten Arjen Robben auch nochmals auf Franck Ribéry verzichten. Der Franzose ist am Mittwoch im Heimspiel des deutschen Fußball-Meisters gegen den AS Rom nach seiner Roten Karte im Halbfinal-Hinspiel der vergangenen Saison gegen Olympique Lyon letztmals gesperrt. Erst im ersten Auswärtsspiel der Bayern am 28. September beim FC Basel darf Ribéry nach Ablauf seiner Sperre von drei Partien wieder in der Königsklasse eingesetzt werden.

Nur Siege am 'Kaiser'-Geburtstag
10.09.2010

Wenn der FC Bayern am Samstag gegen Werder Bremen spielt, sitzt unter den 69.000 Zuschauern auch einer „kaiserliches“ Geburtstagskind. Ehrenpräsident Franz Beckenbauer feiert am 11. September seinen 65. Geburtstag. Und wie könnte es anders auch nicht sein: Bisher hat der FC Bayern wettbewerbsübergreifend sechs Spiele am Tag von Beckenbauers Geburtsag bestritten und alle sechs auch gewonnen (2004, 1999, 1982, 1974, 1971, 1965). Folgt gegen Bremen der siebte Streich?

Darum wollte Bayern Özil und Khedira nicht

Bei der WM 2010 gehörten Sami Khedira (23) und Mesut Özil (21) zu den besten Deutschen – doch für die Bayern sind sie nicht gut genug...
Das erklärt Sportdirektor Christian Nerlinger (37) jetzt im „kicker“. Nerlinger auf die Frage, warum die Bayern Khedira und Özil nicht gelockt haben: „Weil wir uns nicht sicher waren, ob die beiden es auf diesem Top-Niveau bringen werden.“ Man habe die beiden zwar beobachtet, habe sie aber nicht angesprochen oder oder ihnen ein Angebot gemacht.

Nerlinger zweifelt bei Özil und Khedira am „Top-Niveau“.

Bayerns Sportdirektor findet die Bayern auf den Positionen der beiden (Özil spielt im offensiven, Khedira im defensiven Mittelfeld) mehr als gut besetzt: „Wir sind von Kroos auf der 10er-Positon zu 100 Prozent überzeugt, und Müller hatte da seinen kometenhaften Aufstieg.“ Deshalb haben die Bayern für Özil keinen Bedarf. Und defensiv seien Kapitän Mark van Bommel (33) und Bastian Schweinsteiger „eine Klasse für sich“ – kein Platz für Khedira.

Rummenigge und Hopfner
FCB-Vorstand engagiert sich in Klubgremien
07.09.2010

Karl-Heinz Rummenigge bleibt Präsident der European Club Association. Der Vorstandschef des FC Bayern ist am Dienstag auf der Vollversammlung der ECA in Genf für weitere zwei Jahre in diesem Amt bestätigt worden. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir durch diese Wahl zuteil wurde“, sagte Rummenigge, der die ECA bereits seit der Gründung im Januar 2008 anführt.

Die ECA ist die Interessenvertretung der europäischen Spitzenklubs. Ein erster großer Erfolg ihrer Arbeit war die Einführung von Kompensationszahlungen der beiden Dachverbände UEFA und FIFA für bei den Endturnieren eingesetzten Nationalspieler an ihre Klubs.

Zwei Themenschwerpunkte der ECA-Arbeit

In der kommenden Legislaturperiode hat sich die ECA unter Rummenigge unter anderem zwei große Ziele gesetzt. Zum einen soll der internationale Spielkalender weiter zu Gunsten der Klubs harmonisiert und ungünstige Länderspieltermine wie zum Beispiel der Termin Mitte August gestrichen werden.

Zum anderen strebt die ECA eine Versicherung der UEFA und FIFA an für alle Nationalspieler, die bei Länderspielen eingesetzt werden. „Wir werden Gespräche führen und ich bin optimistisch, dass speziell die UEFA große Bereitschaft zeigen wird, dass dieses wichtige Thema für die Klubs zu einem guten Ergebnis geführt wird“, so Rummenigge, der betonte, dass die Versicherung nicht nur bei großen Turnieren gelten soll, „sondern bei allen Länderspielen.“

Hopfner im Ligavorstand

Während sich Bayerns Außenminister Rummenigge derzeit in Genf mit Themen des internationalen Fußballs beschäftigt, setzt sich der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl Hopfner bei der DFL für Verbesserungen für die deutschen Profiklubs ein. Der 58-Jährige ist seit dem 18. August im Vorstand des Ligaverbandes.

Hopfner reiste am Dienstag nach Frankfurt, wo sich der neue DFL-Vorstand zur ersten Sitzung nach der Wahl traf, um die Themen für die neue Periode zu besprechen. In dieser Periode geht es unter anderem um die Ausschreibung der Fernsehrechte für Bundesliga und 2. Liga ab der Saison 2013/14.

Darüberhinaus vertritt Hopfner auch international die Interessen des FC Bayern. Seit 2009 ist er Mitglied der UEFA-Kommission für Klubwettbewerbe, in welcher alle Themen rund um die UEFA Champions League und Europa League behandelt werden, sowie Mitglied des UEFA-Ausschusses der Verwaltungsexperten.

KNVB und Bayern verhandeln wegen Robben

FC Bayern München Der Streit zwischen dem FC Bayern München und dem niederländischen Fußballverband (KNVB) im Fall Arjen Robben geht womöglich dem Ende entgegen. Laut Informationen der Bildzeitung führen der deutsche Rekordmeister und Vertreter des holländischen Verbandes am 11. September in München Gespräche über eine Lohnfortzahlung für den verletzten Bayern-Star. Die Münchner wollen den KNVB zur Kasse bitten, weil Robben ihrer Ansicht nach trotz einer Verletzung bei der WM gespielt hatte. Der holländische Nationalspieler fällt wegen eines Muskelrisses im linken Oberschenkel wahrscheinlich für die Hinrunde aus.

16 Bayern auf Länderspielreise
30.08.2010

Am vergangenen Wochenende hieß es für die meisten Bayern-Spielern erneut Koffer packen. Kaum aus Kaiserslauetern zurück gekehrt, machten sich gleich 16 Profis des Rekordmeisters auf den Weg zu ihren Nationalmannschaften. Am Freitag starten die meisten Nationen in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 in Polen und in der Ukraine.

Das Gros der Bayern-Stars reiste am Montag nach Frankfurt, wo sich die deutsche Nationalmannschaft traf. Bundestrainer Joachim Löw setzt auch nach der WM auf einen starken Bayern-Block und berief mit Holger Badstuber, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Toni Kroos, Mario Gomez und Miroslav Klose gleich sieben Spieler des Rekordmeisters in sein 21-köpfiges Aufgebot für die beiden Partien am kommenden Freitag in Belgien und vier Tage später gegen Aserbaidschan.

Arjen Robben: Comeback erst in der Rückrunde?

Arjen Robben wird länger als befürchtet kein Trikot tragen können


Die Verletzung von Arjen Robben wird für den FC Bayern zu einem immer größer werdenden Ärgernis. Eine neue Untersuchung hat ergeben, dass der Niederländer erst in der Rückrunde sein Comeback feiern kann.

"Es ist mehr als fraglich, ob Arjen in der Hinrunde noch eingesetzt werden kann", sagte Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger der Bild am Sonntag. Eine neue Untersuchung habe ergeben, dass nach Robbens WM-Verletzung im Oberschenkel noch immer Flüssigkeit im Muskel sei. "Der Heilungsverlauf ist unbefriedigend. Es wird noch lange dauern, bis Arjen wieder fit ist", betonte Nerlinger.

Der niederländische Nationalspieler, der gleich in seiner ersten Bundesliga-Saison zum Fußballer des Jahres gewählt worden war, hatte sich in der Vorbereitung auf die WM einen Faserriss im Oberschenkel zugezogen. Dennoch spielte Robben beim WM-Turnier in Südafrika, die Folge war ein Muskelriss, der aber erst nach der Rückkehr des Offensivspielers nach München entdeckt wurde. Die Bayern möchten deshalb den niederländischen Fußball-Verband zur Verantwortung ziehen, immerhin steht im Vertrag Robbens, dass der Rekordmeister für drei Monate das volle Gehalt des Flügelflitzers zahlen muss. Eine Entscheidung steht aber noch aus.

Lahm und Schweinsteiger forever FCB?
25.08.2010

Philipp Lahm will noch lange beim FC Bayern bleiben. „Weil ich sehe, dass hier etwas ganz Großes entsteht“, erklärte der gebürtige Münchner am Mittwoch in der Bild. Lahms Vertrag beim FCB läuft bis zum 30. Juni 2012, denkt aber schon jetzt an eine Verlängerung: „Weil man als Spieler in den nächsten Jahren bei Bayern auch international immer um Titel mitspielen wird.“ Zuvor hatte auch Bastian Schweinsteiger in der Zeitschrift 11 Freunde angedeutet, möglicherweise „noch sehr lange“ beim Rekordmeister zu spielen und vielleicht sogar seine Karriere an der Säbener Straße beenden zu wollen.

Sosa von Bayern zu Neapel


José Ernesto Sosa vom Bayern München wechselt nach italienischen Medienberichten vom Montag zum SSC Neapel in die Serie A. Der Argentinier soll in Neapel einen Vierjahres-Vertrag bekommen. Auch bei Martin Demichelis stehen die Zeichen auf Trennung. Der argentinische Nationalspieler nahm nach seiner Degradierung zum Bundesligastart am vorigen Freitag gegen den VfL Wolfsburg am Montagstraining des Rekordmeisters teil, wird aber schon mit Atletico Madrid in Verbindung gebracht.

DFB-Pokal: Bayern München empfängt Werder Bremen

Die Neuauflage des Berliner Endspiels zwischen dem FC Bayern München und Werder Bremen ist der Knaller in der zweiten DFB-Pokal-Runde. Die Münchner hatten das Finale in Berlin im Mai mit 4:0 gewonnen.

Durch den Erfolg sicherten sich die Bayern zum 15. Mal den nationalen Pokal und machten zudem das Double perfekt. Die Pokal-Zweitrundenspiele werden am 26. oder 27. Oktober ausgetragen. Das Endspiel wird am 21. Mai 2011 erneut in Berlin angepfiffen.

"Es ist schade für den deutschen Fußball, dass das Endspiel der letzten Saison jetzt schon in der zweiten Runde stattfindet, aber so ist das im Pokal. Als wir in 2009 den Pokal gewonnen haben wir alle Spiele auswärts gespielt und damals auch alles bei schweren Gegnern. Warum soll uns das jetzt nicht wieder gelingen?", erklärte Werder- Geschäftsführer Klaus Allofs auf der Interseite seines Vereins.

"Das ist natürlich der schwerste Gegner, der uns zugelost werden konnte, aber auch in München wollen wir unsere Pokaltradition fortsetzen und auch gegen die Bayern kann man gewinnen", sagte Werder-Kapitän Torsten Frings.

Van Gaal verspricht guten Fußball und drei Punkte

19.08.2010 
FC Bayern München Mit einem erfolgreichen Start will der deutsche Rekordmeister FC Bayern München gleich zum Auftakt der 48. Bundesliga-Saison seine Meisterambitionen untermauern. "Nur eine Mannschaft in Deutschland wird immer gejagt. Und das ist Bayern München", sagte Bayern-Coach Louis van Gaal in einem Interview der Bildzeitung vor dem Heim-Auftakt am Freitag gegen den VfL Wolfsburg. "Letzte Saison sind wir nur durch unseren schwachen Start in die Rolle des Jägers gekommen. Das wollen wir nun vermeiden. Wir wollen einen guten Start hinlegen, drei Punkte holen und dazu guten Fußball zeigen", versprach van Gaal.

Samsung neuer Partner des FC Bayern
18.08.2010

Der FC Bayern freut sich über einen neuen Premium-Sponsor. Rückwirkend zum 1. Juli 2010 hat der deutsche Rekordmeister Samsung als Partner im Bereich Mobile gewonnen. Die Zusammenarbeit gilt für die Saison 2010/2011. Ab sofort heißt es also: erstklassige Technik auf und neben dem Platz.

„Wir freuen uns auf einen weiteren Global Player als Partner“, sagte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. „Das innovative Unternehmen Samsung passt zu uns und unseren Fans. Wir sind sicher, dass wir mit den Mobilfunkprodukten aus dem Hause Samsung bestens versorgt sind.“

bundesliga.de präsentiert die wichtigsten Fakten zur Mannschaft und Saison des FC Bayern:


Der Dauerbrenner: Philipp Lahm verpasste kein Spiel und stand 3.060 Minuten auf dem Platz.

Die "Kanone": Arjen Robben kam im August kurz vor Ende der Transferperiode und traf 16 Mal für die Bayern in der Bundesliga.

Der Kreative: Arjen Robben. Er gab insgesamt sieben Torvorlagen.

Der Kämpfer: Holger Badstuber gewann 61,7 Prozent seiner Zweikämpfe.

Der Pechvogel: Bastian Schweinsteiger hatte von allen Bayernspielern das meiste Pech. Sieben Mal traf er nur Aluminium.

Das "Küken": David Alaba (geboren am 24. Juni 1992) ist der jüngste Spieler, der beim FC Bayern eingesetzt wurde.

Der Oldie: Jörg Butt wurde am 28. Mai 1974 geboren und war der älteste Spieler der Bayern auf dem Platz.

Der Joker: Auch in dieser Kategorie sticht Arjen Robben hervor. Der Niederländer schoss drei Jokertore.

"Küken"-Elf: Die jüngste Bayern-Mannschaft stand am 24. Spieltag auf dem Rasen. Durchschnittsalter: 26 Jahre und 91 Tage.

Oldie-Elf: Am 12. Spieltag schickte Louis van Gaal seine älteste Mannschaft ins Rennen. Durchschnittsalter: 28 Jahre und 244 Tage.

Eingesetzte Spieler: Der holländische Meistertrainer van Gaal setzte insgesamt 25 verschiedene Spieler ein.

Tore pro Spiel: Pro Spiel trafen die Bayern durchschnittlich 2,18 Mal ins gegnerische Tor.

Hinrundenplatz: Nach Abschluss der Hinrunde belegte der FC Bayern München den 3. Tabellenplatz.

Rückrundenplatz: In der Rückrunde belegten sie Platz 2.

Bayern im Pokal
Historische Pleiten und ein Rekordsieg
15.08.2010

„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze". Wie oft wurde dieses Zitat schon bemüht, wenn wieder einmal ein „Kleiner" einen der Arrivierten geärgert hatte. Gerade die Teilnahme unterklassiger Vereine sorgt für Spannung und Anziehungskraft des DFB-Pokals. Ab und zu war es auch der FC Bayern, für den ein Underdog zum Stolperstein wurde. fcbayern.de hat für Sie in die Annalen des Rekord-Pokalsiegers geschaut und einige unerwartete Niederlagen der Münchner ausgegraben.

04.08.90: FV 09 Weinheim - FCB 1:0
In der ersten Hauptrunde der Saison 1990/91 wurde dem FCB der FV 09 Weinheim zum Verhängnis. Bei dem viertklassigen Amateurklub unterlagen die Profis aus München mit 1:0. Held des Tages war „Schwechi" Thomas Schwechheimer, der per Elfmeter gegen Keeper Raimond Aumann erfolgreich war.

17.08.91: FCB - FC Homburg 2:4 n.V.
Im darauf folgenden Jahr waren die Bayern auf Wiedergutmachung aus. Zweitligist FC Homburg war in der ersten Pokalrunde zu Gast im Olympiastadion, mit den heimischen Fans im Rücken sollten die Saarländer eigentlich keine größeren Probleme bereiten. Doch es kam anders, aus der Wiedergutmachung wurde nichts. Nach einem hart umkämpften Spiel, das erst in der Verlängerung entschieden wurde, mussten sich die Gastgeber mit 2:4 geschlagen geben. Doppel-Torschütze der Bayern war der Brasilianer Mazinho zum 1:0 und 2:2.

14.08.94: TSV Vestenbergsgreuth - FCB 1:0
Zwei Jahre später in der Saison 1994/95 mussten die Münchner Bayern mit ihrem neuen Coach Giovanni Trapattoni zum Erstrundenspiel ins Nürnberger Frankenstadion. Dort trafen sie jedoch nicht auf die renommierten Club-Profis, sondern auf die Amateure des TSV Vestenbergsgreuth. Und diese lehrten den Weltstars aus der Landeshauptstadt das Fürchten. Von einem Klassenunterschied war in diesem Spiel nichts zu sehen. Durch den Treffer zum 1:0 von Roland Stein konnte der damalige Bayernligist in die zweite Runde des DFB-Pokals einziehen.

01.11.00: 1. FC Magdeburg - FCB 5:3 i.E.
Die letzte Pokalpleite gegen einen unterklassigen Klub ereilte den FC Bayern in der Saison 2000/01. In der zweiten Hauptrunde gastierte der Titelverteidiger beim Oberligisten 1. FC Magdeburg. Vor 26.000 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Ernst-Grube-Stadion wurden die Profis aus München stark unter Druck gesetzt und gerieten in der 66. Minute durch Adolphus Ofodile in Rückstand. Mit seinem Ausgleichstreffer in der 78. Minute rettete der kurz zuvor eingewechselte Hasan Salihamidzic die Bayern in die Verlängerung. Nachdem auch hier kein Sieger ermittelt werden konnte, musste eine Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Hier überragte der Magdeburger Keeper Miroslav Dreszer und hielt die beiden Elfmeter von Jens Jeremies und Giovane Elber. 5:3 lautete der Endstand für den 1. FCM. Eine bittere Niederlage der Bayern, die zum vierten Mal innerhalb von zehn Jahren früh im Wettbewerb an einem krassen Außenseiter scheiterten.

Rekordsieg gegen Waldberg

Diesen Niederlagen stehen jedoch auch klare Erfolge in der ersten Pokalrunde gegenüber, wie das 10:1 gegen den SV Östringen (25.08.1979), das 8:0 gegen den SC Jülich (29.08.1981) oder das 11:2 gegen Zweitligist Blau-Weiß Berlin (06.08.1988).

Auch die Amateure der DJK Wallberg dürften noch mit Schrecken an ihr Pokalduell mit den Münchnern am 15.08.1997 zurückdenken. Nach 90 Minute stand es 16:1 für die Bayern, was aktuell noch immer der höchste Pokalsieg in der FCB-Historie ist.


Der Bayern-Stadionsprecher heißt Stephan Lehmann (48). Er schrieb den Text zur Bayern-Hymne. Beim Test-Spiel FCB - Nationalelf 2005 verärgerte er Bundestrainer Jürgen Klinsmann, weil er die Pfiffe der Fans gegen Kahn-Rivale Lehmann nicht unterband

Robben kostet Bayern 11.000 Euro am Tag

Die Verletzung von Arjen Robben kommt Bayern München angeblich teuer zu stehen. Nach Informationen der "Sport Bild" hat der niederländische Fußball-Nationalspieler eine Klausel im Vertrag, wonach die Bayern ihm im Verletzungsfall drei Monate lang das volle Gehalt zahlen. Robben, der wegen eines Muskelrisses im linken Oberschenkel mindestens zwei Monate ausfällt, soll nach Berechnungen der Zeitschrift täglich fast 11.000 Euro erhalten. Bei einem Ausfall von acht Wochen wären es 613 700 Euro. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge will, dass der niederländische Fußball-Verband KNVB für den finanziellen Schaden aufkommt, da Robben die Verletzung bei der holländischen Nationalmannschaft erlitten habe.

FCB erwartet 350 Millionen Euro Umsatz


Bayern München erwartet für das Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatzrekord von 350 Millionen Euro. Damit schreibt der Rekordmeister zum 16. Mal in Folge "schwarze Zahlen".

Bayern München sprengt weiter alle Rekorde. Der deutsche Meister und Pokalsieger vermeldet einen Umsatzrekord für das Geschäftsjahr 2009/2010.

"Wir arbeiten noch am Jahresabschluss. Doch gehen Sie davon aus, dass wir beim Umsatz erstmals die 300-Millionen-Euro-Schallmauer durchbrochen haben. Rechnen wir die konsolidierten Umsätze der Allianz-Arena dazu, werden es wohl um 350 Millionen sein", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Focus-Money". Der bisherige Umsatzrekord datiert aus der Saison 2007/08 mit 286,8 Millionen Euro.
Rummenigge: "Wir hatten gar keine Krise"

Wie der zweimalige Vizeweltmeister weiter berichtete, schreibe der Rekordmeister zum 16. Mal in Folge "schwarze Zahlen" und fügte mit Blick auf die weitweite Wirtschaftkrise, die alle Bereiche erschüttert hat, mit Stolz hinzu: "Ehrlich gesagt, hatten wir hier gar keine Krise."

Trainer und Fußballer des Jahres
Hohe Auszeichnung für Van Gaal und Robben
08.08.2010

Große Ehre für Louis van Gaal und Arjen Robben! Die beiden Holländer im Dienste des FC Bayern wurden zu Deutschlands Trainer bzw. Fußballer der Saison 2009/2010 gewählt. Dies gab die Fachzeitschrift „kicker“, die die Wahl seit 1960 unter den deutschen Sportjournalisten durchführt, am Sonntag bekannt.

Mit Van Gaal wurde erstmals ein Ausländer als „Trainer des Jahres“ gekürt. Der Niederländer, der am Sonntag auch seinen 59. Geburtstag feierte, gewann mit 398 von 925 Stimmen vor dem Schalker Chefcoach und Vorjahressieger Felix Magath (231) und Bundestrainer Joachim Löw (87).

„Ich freue mich über die Wahl zum Trainer des Jahres. Jeder Preis oder Titel ist ein Grund zum Feiern“, sagte Van Gaal, der zurzeit wohl der Botschafter Hollands in Deutschland ist. „Der holländische Generalkonsul hat mir vor kurzem gesagt, dass alles anders geworden ist, seit Robben, Van Bommel und Van Gaal in München sind. Sie glauben nicht, wie viele Bayern-Fans es jetzt in Holland gibt.“

Jetzt kann van Gaal aufatmen.

 

BILD.de berichtet: Bundestrainer Joachim Löw hat Kontakt zu den Bayern aufgenommen und ihnen laut BILD.de-Informationen mitgeteilt, dass für den Test in Kopenhagen nur Mario Gomez und Toni Kroos in seinen Kader berufen werden.

Das bedeutet: Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose, Thomas Müller, Philipp Lahm, Holger Badstuber und Jörg Butt werden geschont. Die Bayern-Stars können sich voll und ganz auf die Saisonvorbereitung mit ihrem Klub konzentrieren.

Muskelriss! Arjen Robben fällt lange aus

Arjen Robben ein Tag vor der Diagnose: Ahnte er da schon das Unheil?


Gestern fiel noch der DFB beim FC Bayern in Ungnade, heute hat man ganz andere Sorgen. Arjen Robben wird wegen eines Muskelrisses lange ausfallen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat den Schuldigen dafür schon gefunden.

Nach dem Ende seiner WM-Ferien wurde der 26-Jährige noch einmal in München genauer untersucht. Die bittere Diagnose: Muskelriss im linken Oberschenkel. "Natürlich sind wir enttäuscht und verärgert. Wieder einmal müssen wir die Zeche dafür bezahlen, dass unsere Spieler bei der Nationalmannschaft waren", machte Rummenigge seinem Ärger Luft.

Erst die Verletzung von Abwehrchef Daniel van Buyten, dann der späte Trainings-Einstieg der WM-Fahrer, dazu noch viele Schlagzeilen um Franck Ribéry - und jetzt fehlt auch noch Robben, einer der wichtigsten Spieler in der mit der Meisterschaft und dem DFB-Pokal-Sieg gekrönten Saison 2009/2010.

Fünf Zentimeter großes Loch
"Jetzt nach der Rückkehr diese Diagnose, diese Kernspinbilder. Das ist fast ein Schock", sagte Robben geknickt. "Ich bin genauso überrascht und geschockt über meine Zwangspause." Nach Bayern-Angaben war ein fünf Zentimeter großes Loch im Muskel festgestellt worden.

Robben, der lange als verletzungsanfällig galt, bei den Bayern bisher aber von größeren Blessuren verschont geblieben war, hatte sich vor der WM in Südafrika beim 6:1 der Niederländer im Test Anfang Juni gegen Ungarn am Oberschenkel verletzt. Es habe eine "aggressive Behandlung" gegeben, hatte der Turbo-Dribbler berichtet. Sorge, dass er länger ausfallen würde, hatte er da keine geäußert. Aber schon damals dürfte die Verletzung schwerwiegender gewesen sein, als bekannt.

Als Star der niederländischen Mannschaft war er fit gemacht worden für die WM-Aufgabe und hatte wohl auch Schmerzmittel bekommen. "Es handelt sich um eine erhebliche Verletzung", sagte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. "Ich finde es unverantwortlich, dass man die Verletzung nicht genauer diagnostiziert hat und Arjen hat spielen lassen."

Mindestens acht Wochen Pause

Nach Klub-Angaben hatte der Doc seine Hilfe nach Bekanntwerden der Blessur Anfang Juni mehrfach angeboten - die Kollegen aus den Niederlanden kamen nicht darauf zurück. Nun kann Müller-Wohlfahrt nur noch versuchen, die Genesung des Ausnahmekönners voranzutreiben. "Der Muskelriss muss jetzt entsprechend behandelt werden, und dies dauert mindestens acht Wochen."

Acht Wochen - mindestens! Robben fällt also nicht nur für den Start der Liga-Saison aus, sondern auch für den Beginn der Champions League. Länderspiele sind für den 26-Jährigen vorerst auch kein Thema.

Schmerzfrei in den Urlaub

"Ich habe mich während der WM an und für sich ganz gut gefühlt. Ich habe vier WM-Spiele gemacht und immerhin im Finale 120 Minuten gespielt", berichtete Robben. "Nach dem Finale fühlte ich mich schmerzfrei, deshalb bin ich in den Urlaub gefahren." Nicht nur, dass der Offensivmann noch an der vergebenen Riesenchance zur Führung im am Ende gegen Spanien verlorenen WM-Finale zu knabbern hat - jetzt kommt auch noch der körperliche Rückschlag hinzu.

Keinen Vorwurf gab es von Bayern-Seite an den Spieler, aber mit dem niederländischen Verband gibt es Klärungsbedarf. "Es wird in dieser Angelegenheit sicherlich gesprochen, und ich habe die FIFA bereits darüber informiert, und sie gebeten als Mediator zwischen den Parteien zu fungieren", berichtete Rummenigge. Die FIFA signalisierte allerdings, sie könne in diesem Fall unmöglich als Mediator auftreten.

Trauer um Karl-Heinz Wildmoser
28.07.2010

„Der FC Bayern München hat heute mit großem Bedauern vom Tod des ehemaligen Präsidenten des TSV 1860 München, Karl-Heinz Wildmoser, erfahren. Unsere Anteilnahme gilt in diesen Stunden seiner Frau, seiner Familie und den Angehörigen.“ So heißt es in einer Pressemitteilung des Rekordmeisters am Mittwoch, nachdem der Tod des 71-Jährigen bekannt geworden war. Wildmoser, der von 1992 bis 2004 an der Spitze des Münchner Traditionsvereins gestanden hatte und mit den „Löwen“ innerhalb von zwei Jahren von der Bayernliga in die Bundesliga aufgestiegen war, verstarb am frühen Mittwochmorgen an einem Herzstillstand als Folge einer massiven Lungenembolie.

Kraft freut sich auf erste Profisaison als Nummer zwei

FC Bayern München Thomas Kraft bereitet sich momentan auf seine erste Saison als Nummer zwei bei den Bayern vor. Im Interview mit der tz erklärte der 22-Jährige: "Erst einmal ist es ein Fortschritt für mich. In den letzten Jahren war ich schließlich immer nur dritter Torwart, jetzt ist es eine ganz andere Situation. Es freut mich, dass ich zunächst mal zweiter Torwart bin - jetzt gilt es, mich in diesem Jahr aber auch gut zu präsentieren." Vergleiche mit früheren Torhütern mag Kraft dabei nicht: "Ich vergleiche mich mit keinem. Ich möchte ein moderner Torhüter sein. Das bedeutet, dass ich mitspiele und auf der Linie gut bin. Da möchte ich hinarbeiten. Die Persönlichkeit entwickelt sich dann mit der Zeit. Aber ich glaube, dass ich derzeit eine gute Akzeptanz habe in der Mannschaft." Im Vergleich zu Michael Rensing hat er keine Angst, ein ähnliches Schicksal zu erleiden: "Ich weiß, dass es so laufen kann. Es ist eben ein schmaler Grat hier bei Bayern München. Du darfst dir eben nicht viel erlauben, wenn du dann mal spielst. Natürlich weiß ich, dass es auch bei mir so laufen kann. (...) Ich versuche, es besser zu machen. Ich habe keine Angst."

Ribery: Keine Angst um die Karriere

 


FC Bayern München Gegenüber der Bild hat sich Franck Ribery nun erstmals zu der Geschichte um die Affäre mit einer minderjährigen Prostituierten geäußert. Dabei erklärte der Franzose, der stets bestritten hatte, von der Minderjährigkeit gewusst zu haben, dass er die Situation natürlich als belastend empfinde: "Es gibt Momente im Leben, die bedrückend und belastend sind. Dieser Moment gehört nun sicherlich dazu. Ich muss diesen Tiefpunkt jetzt überstehen. Das ist für mich nicht leicht, aber da muss ich jetzt durch. (...) Der Druck ist riesengroß. Denn ich bin ein Spieler, bei dem die Erwartungen sehr groß sind." Weiter erklärte Ribery: "Nein, Angst um meine Zukunft, meine Karriere habe ich nicht. Weder in der Nationalmannschaft, noch bei Bayern. Auch nach dem Tag vor Gericht in Paris nicht. Denn ich habe mir nichts bewusst zu Schulden kommen lassen. Ich bin davon überzeugt, dass ich das Vertrauen der Leute, die jetzt vielleicht an mir zweifeln, wieder zurückgewinnen werde. Ich will ihnen wieder Spaß bereiten. Ich will ihnen tolle Dribblings zeigen, einfach ein positive Gefühl vermitteln und Tore schießen. So wie früher."

Bayern München hat den teuersten Bundesliga-Kader aller Zeiten.

 

Obwohl der Meister abgesehen von ausgeliehenen Stars noch keinen Neuzugang hat, liegt der Gesamt-Marktwert (303,1 Millionen Euro) weit über dem der letzten Saison.
Wie das geht? Ganz einfach: Nach Bayerns Super-Jahr und einer starken WM ist der Transfer-Dax (Quelle: Transfermarkt.de) vieler Profis in die Höhe geschnellt: Bastian Schweinsteiger (von 16 auf 35 Mio), Thomas Müller (von 750 000 auf 23 Mio), Toni Kroos (von 5 auf 12 Mio), Holger Badstuber (von 400 000 auf 8 Mio) kosten jetzt viel mehr als vor einem Jahr.

Da liegen Robben & Co. mit Riesen-Vorsprung an der Spitze. Der Kader des Zweiten Wolfsburg ist gerade mal rund halb so wertvoll (159,2 Mio). Der Meister von 2009 liegt damit knapp vor dem Dritter Werder Bremen (150,3 Mio).

Übrigens: Für den Gesamt-Marktwert des Schlusslichts FC St. Paulis kriegt man vielleicht ein Bein von Franck Ribéry...

Jahreskarten unterwegs zu den Fans

20. August, 20.30 Uhr, Allianz Arena - diesen Termin haben alle Bayern-Fans vorgemerkt. Gegen den VfL Wolfsburg eröffnet der deutsche Rekordmeister und Double-Sieger an diesem Abend die neue Saison. Gut vier Wochen vorher hat am Montag (19. Juli) beim FC Bayern der Versand der Jahreskarten begonnen.

Versanddienstleister DHL liefert den Großteil der 36.000 Jahreskarten (Dauerkarten, Logen- und Business-Seats) bis spätestens Ende Juli an die Fans und Kunden, so dass alle zum Saisonauftakt im Stadion sein können. Wer bei der Bestellung als Versandart „Abholer“ angegeben hat, wird noch separat per Anschreiben informiert, wann seine Jahreskarte im ServiceCenter des FC Bayern zur Abholung bereit liegt.

Hinweis: Ab sofort können keine Änderungswünsche bzgl. Sitzplätze und Abo-Änderung mehr durchgeführt werden. Frist hierfür war der 16. Juni. Alle bis dahin vorliegenden Änderungswünsche wurden bearbeitet.

"Es gibt keine Stammplätze"

Weniger froh dürften die zahlreichen Nationalspieler des FC Bayern bei ihrer Rückkehr ins Training sein. Van Gaal machte klar, dass es auch für Müller, der eine sehr gute WM gespielt habe, oder Miroslav Klose keinen WM-Bonus geben wird. "Hier fangen alle wieder bei null an", betonte der Niederländer, "es gibt keine Stammplätze, so bekommt jeder wieder eine neue Chance." Nur für seine drei Kapitäne Mark van Bommel, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger mache er eine Ausnahme, sie hätten "etwas mehr Rechte".

Einen Formknick bei den jungen Spielern, die in der vergangenen Saison für Furore sorgten und schließlich auch zur WM fuhren, befürchtet van Gaal nicht. Müller und Holger Badstuber hätten "beide Füße auf dem Boden", versicherte der Trainer, "ihre Kurve wird nur steigen." Badstuber etwa werde sich auch nicht von der für ihn unglücklich verlaufenen WM aus der Bahn werfen lassen. "Er weiß, dass bei Bayern den Spielern das Vertrauen geschenkt wird, das Arne Friedrich etwa in der Nationalelf hatte."

Van Gaal: Spätestens 2012 ist Schluss


Louis van Gaal hat seinen großen Traum noch nicht aus den Augen verloren. Der Chefcoach des FC Bayern München will nach wie vor Nationaltrainer werden, und spätestens in zwei Jahren soll Schluss sein beim deutschen Rekordmeister. Den bis 30. Juni 2011 gültigen Vertrag werde er frühestens am Saisonende verlängern, sagte van Gaal im kicker, "ich will Nationaltrainer werden in einem Land, das etwas gewinnen will. Das kann Deutschland sein, Spanien, Argentinien. Vielleicht verlängere ich deshalb hier noch ein Jahr bis 2012 und übernehme dann ein Land."

Hoeneß tritt angeblich gegen Rauball an


Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß will nach Informationen von Bild Ligaverbandschef der Bundesliga werden. Wie das Blatt berichtet, hat der 58-Jährige seine Kandidatur bereits schriftlich bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingereicht. Bei der Vollversammlung der 36 Clubs der 1. und 2. Bundesliga am 18. August dürfte es damit zu einer Kampfabstimmung zwischen Hoeneß und Amtsinhaber Reinhard Rauball kommen. Nach Bild- Angaben hat Hoeneß den 63-jährigen Rauball persönlich von seiner Kandidatur informiert.

Van Gaal: So eine Vorbereitung ist ''lächerlich''

15.07.2010 
FC Bayern München Trainer Louis van Gaal beklagt schon jetzt die besonders großen WM-Nachwehen des FC Bayern München. "Das ist doch lächerlich, dass wir so eine Vorbereitung haben", sagte van Gaal, an dem der deutsche Meister ohne 13 WM-Teilnehmer in die zweite Phase der Saisonvorbereitung starten musste. Erst am 2. August, drei Wochen vor dem Bundesligastart gegen den VfL Wolfsburg, werden auch die letzten elf WM-Spieler aus dem Urlaub zurückkehren. Nur fünf Tage später steht in Augsburg das Supercup-Spiel gegen Vizemeister Schalke 04 an. "Den Supercup will ich gerne gewinnen, aber das ist fast nicht zu erreichen", sagte van Gaal. Besonders verärgert ihn, dass schon am 11. August wieder Länderspiele anstehen, die deutsche Nationalmannschaft spielt dann in Kopenhagen gegen Dänemark.

Müller: ''Nächsten zehn Jahre Bayern? Sofort!''


WM-Senkrechtstarter Thomas Müller plant trotz einiger Angebote von ausländischen Top-Clubs seine sportliche Zukunft beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München. "Wenn mir jemand prophezeien würde, dass ich die nächsten zehn Jahre bei Bayern spielen werde, würde ich sagen: Das unterschreibe ich sofort", sagte der 20 Jahre alte Nationalspieler in der Sport Bild. Müller war bei der Weltmeisterschaft in Südafrika mit dem Goldenen Schuh als bester Torschütze und als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet worden. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft bis Mitte 2013.

10.7.2010 van der Wiel zu den Bayern

 

Der Deal mit van der Wiel steht kurz vor dem Abschluss. Mit seinem Klub Ajax Amsterdam, bei dem der rechte Außenverteidiger noch einen Vertrag bis 2013 hat, ist sich Bayern einig. Die Ablösesumme soll knapp 20 Millionen Euro betragen.

Van der Wiel will seinen bevorstehenden Wechsel erst nach dem WM-Finale morgen gegen Spanien kommentieren. Der Oranje-Star gilt als sensibler Typ, weswegen er zunächst unsicher war, ob er mit der harten Gangart von Louis van Gaal zurecht kommt.

'Herausragend in jeder Beziehung'
'Chef' Schweinsteiger denkt nur an Spanien
05.07.2010

Der „Kaiser“ adelt ihn, Uli Hoeneß hebt ihn auf den höchsten Thron und die Medien verfassen Lobeshymnen - aber Bastian Schweinsteiger interessiert allein das Königs-Duell mit Spaniens Fußball-Zauberern Xavi und Iniesta. „Mich interessiert nicht, was spekuliert wird, wer Spieler des Turniers wird. Mich interessiert einzig und allein das Spanien-Spiel. Wir wollen wieder ein großes Kaliber ausschalten“, sagte der 25 Jahre alte Bayern-Profi, der im WM-Halbfinale sein 80. Länderspiel macht.

Es ist dieses extreme Erfolgsdenken, die Fokussierung auf die nächste Aufgabe, die Joachim Löw ins Schwärmen bringt. „Bastian Schweinsteiger hat einen unglaublichen Reifeprozess gemacht in den letzten zwei Jahren“, sagte der Bundestrainer am Montag: „Bei ihm beobachtet man eine besonders hohe Konzentration.“

Uli Hoeneß hält sein Versprechen
Präsidium lädt Mitglieder zur Diskussionsrunde

Liebe Mitglieder des FC Bayern München!

Auf der Jahreshauptversammlung am 27. November vergangenen Jahres hat es Uli Hoeneß nach seiner überwältigenden Wahl zum Präsidenten des FC Bayern München angekündigt: „Ich plane, dass ich mir zusammen mit meinen Präsidiumskollegen Dr. Fritz Scherer und Bernd Rauch mehrmals pro Saison die Zeit nehmen werde, um mich mit Mitgliedern unseres Vereins an einen Tisch zu setzen und wir gemeinsam über ihre Probleme und Wünsche, die den FC Bayern betreffen, reden und diskutieren wollen.“ Eine Art Präsidenten-Sprechstunde quasi.

Und Uli Hoeneß macht jetzt im Jahr des 110-jährigen Jubiläums unseres Klubs zusammen mit seinen Präsidiumskollegen diese Ankündigung wahr und hält sein Versprechen. Bereits zum Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg am 13. März 2010 können Mitglieder erstmals mit ihren Sorgen zum Präsidium kommen, denn die Einladung steht.

Und der Weg, wie man den neuen Präsidenten des FC Bayern und die beiden Vizepräsidenten treffen kann, um sich vor dem Spiel gegen Freiburg am 13. März in der Münchner Allianz Arena auszutauschen, ist ganz einfach:

Per E-Mail
Praesidentengespraech@fcb.de

Per Fax
+49 (0) 89 / 699 31 - 8228

Per Post: Füllen Sie den Anmelde-Coupon aus und senden Sie ihn an die angegebene Adresse. Anmeldeschluss für das erste Präsidiumsgespräch mit den Mitgliedern ist Freitag, der 5. März 2010.

Ganz wichtig: Bitte geben Sie sowohl in der E-Mail, auf dem Fax als auch auf dem Coupon neben Ihrem Namen, Ihrer vollständigen Anschrift, Ihrer E-Mail-Adresse und Telefon-Nummer auch Ihre Mitgliedsnummer und vor allem den Grund an, warum Sie das Präsidium persönlich treffen wollen und nennen Ihr Diskussionsthema. Das Präsidium wird sich dann vorher zusammensetzen, sich auch mit den Spezialisten aus dem Verein zu den gewünschten Themen absprechen, diese gegebenenfalls auch zur Diskussionsrunde dazu bitten, und dann einen überschaubaren Kreis von Mitgliedern in die Allianz Arena zu den vorrangigsten Themen zum Gespräch einladen.

„Ich habe bei meiner Wahl zum Präsidenten versprochen, dass ich zusammen mit meinen Präsidiumskollegen alles tun werde, damit sich der FC Bayern noch mehr für seine Mitglieder und Fans öffnet und stets ein offenes Ohr für ihre Belange haben wird“, sagt Uli Hoeneß, „ich freue mich jetzt schon auf diese Treffen in der Allianz Arena, von denen wir mindestens vier pro Jahr planen. Und ich bin zuversichtlich, dass es eine tolle Aktion mit Zukunft wird.“

Also, liebe Mitglieder: Haben Sie ein Thema rund um den FC Bayern, dass Ihnen schon lange unter den Nägel brennt? Gibt’s Probleme, Wünsche, Anregungen, Verbesserungsvorschläge? Dann mailen, faxen oder schreiben Sie uns. Der neue Präsident Uli Hoeneß sowie die beiden Vizepräsidenten Dr. Fritz Scherer und Bernd Rauch stehen bereit und freuen sich, Sie am 13. März 2010 vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg (Anpfiff 18.30 Uhr) um 14 Uhr in der Münchner Allianz Arena erstmals zum Präsidentengespräch begrüßen zu dürfen. Alle Mitglieder des FC Bayern München, die am Treffen am 13. März teilnehmen, werden natürlich rechtzeitig vorab informiert.

Super-Service zudem: Die oben angegebene E-Mail-Adresse wie auch die Fax-Nummer und die Postadresse stehen Ihnen, liebe Mitglieder, natürlich das ganze Jahr zur Verfügung. Somit haben Sie ständig drei Möglichkeiten, um an das Präsidium des FC Bayern München zu schreiben, um Uli Hoeneß und seinen Kollegen Ihre Wünsche und Probleme mitzuteilen. Und vielleicht kommt ja dann auch eine Einladung zu Ihnen für das persönliche Präsidentengespräch.